Aktivitäten
Das Projekt verfolgt folgende Aktivitäten
- Zusammenführung von Geodaten (Wanderwege & Routen):
Ein einheitlicher Geodatensatz auf Basis der offiziellen Geodaten aus Tirol, Südtirol und dem Trentino wird in der Euregio erstellt. Am Projektende wird dieser grenzüberschreitende Datensatz zu Wanderwegen und Wanderrouten in der Euregio öffentlich zur Verfügung gestellt. - Softwareentwicklung:
Die Zusammenführung der Geodaten erfolgt mittels einer dynamisch automatisierten, GIS-basierten Softwarelösung. Mehrsprachige Aufbereitung und laufende Aktualisierung sind zentrale Anforderungen. Die Lösung wird derzeit vom GIS-Unternehmen MovingLayers entwickelt und soll bis Projektende vorliegen. - GIS-Modellierung – „Ausgesetztheitskarte“:
Die Ausgesetztheitskarte zeigt mit welchen Konsequenzen entlang eines Wander- oder Bergweges zu rechnen ist, falls ein Absturz vom Weg passieren sollte. Die Karte wurde mit Hilfe von Methoden der Geoinformation (GIS) für die gesamte Euregio Tirol - Südtirol - Trentino berechnet. Sie zeigt in vier Klassen die Ausgesetztheit, wobei die Übergänge fließend zu verstehen sind. Potentielle unmittelbare Absturzbereiche werden zusätzlich mittels pinker Signatur dargestellt. Die Ausgesetztheitskarte dient als Unterstützung für die Tourenplanung und wurde im Gelände evaluiert. Mehr Information zur Ausgesetztheitskarte und zur geplanten Veröffentlichung der Karte, gibt es auf der Homepage zur Ausgesetztheitskarte. - Integration und Bereitstellung der Daten über die Open Data Hub-Plattform des NOI:
Die für das Projekt relevanten statischen und dynamischen Daten werden zusammen mit anderen relevanten Datensätzen über die digitalen Schnittstellen (API) des Open Data Hub integriert und für Dritte bereitgestellt. Die Daten sind auch direkt über moderne Webkomponenten nutzbar, die über den Web Components Store zugänglich sind, um eine einfachere und schnelle Integration in bestehende Websites zu ermöglichen. - Fallstudien:
Zwei Fallstudien laufen – eine entlang des E5-Weitwanderweges in der Euregio und eine im Fassatal. Ziel ist unter anderem die erweiterte Erfassung von Wegeeigenschaften, die Digitalisierung neuer Wege, die Verbesserung der Informationsweitergabe bei Wegsperrungen sowie die Erhebung der Frequenz auf Wegen. - Vergleich zwischen Klassifikationssystemen:
LO.LA Peak Solutions hat ein erstes Konzept zum Vergleich zwischen verschiedenen Weg-Klassifikationssystemen (z. B. SAT, Tiroler System) entwickelt. Auf Basis der technischen Schwierigkeit, der Konsequenzen (Ausgesetztheit) und Naturgefahren werden Werte erhoben, die das Übersetzen zwischen verschiedenen Systemen ermöglichen. Diese Methode kann nach DIGIWAY auf andere Regionen übertragen werden. - Stakeholder-Beteiligung:
Wir möchten möglichst viele Stakeholder aktiv einbinden, Austausch fördern und sicherstellen, dass entwickelte Lösungen praxisnah und breit anwendbar sind.
Kontakt

Provinz Trient / Dienststelle für Sport und Tourismus
Emma Giacomelli Boldrini
Via Romagnosi 9, I-38122 Trient
Land Tirol / Abteilung Forstorganisation
Lucia Felbauer
Bürgerstraße 36, A-6020 Innsbruck