TRIENT (LPA). Einmal im Jahr treffen sich Museumsfachleute aus Tirol, Südtirol und dem Trentino zum Euregio-Museumstag, um den Austausch und ihr grenzüberwindendes Netzwerk zu stärken. Die Tagung 2026 ist dem Cultural Welfare gewidmet. Dieser Frage nach der Verbindung zwischen kultureller Teilhabe, Gesundheit und Lebensqualität gehen in den letzten Jahren immer mehr Forschungsarbeiten nach.
In einer Zeit tiefgreifender Veränderungen sind auch die Museen dazu aufgerufen, ihren Beitrag zum Wohlbefinden der Gemeinschaften neu zu überdenken. Dabei gilt es, neue Formen der Zusammenarbeit mit dem Sozial-, Bildungs- und Gesundheitssektor zu entwickeln. Anhand innovativer Ansätze wie dem "Social Prescribing" (Arztrezept) möchte der Euregio-Museumstag am
Freitag, 9. Oktober 2026
ab 9.00 Uhr
im "Teatro Sociale"
in Trient, Via Paolo Oss Mazzurana 19
der Frage nachgehen, wie man das kulturelle Erbe nicht nur als Objekt der Bewahrung und des Wissens begreifen, sondern auch als Instrument für Beziehung, Inklusion und soziale Entwicklung nutzen kann.
Impulse dazu werden zwei international anerkannte Expertinnen setzen: zum einen Rarița Zbranca, Programmdirektorin des Cluj Cultural Centre, Co-Direktorin des Centre for Culture, Health and Social Well-being in Rumänien und Autorin des CultureForHealth-Report, zum anderen die Kulturökonomin Annalisa Cicerchia, Vizepräisdentin des Cultural Welfare Center, Universitätsdozentin und Autorin des Buches "Arte e cultura per stare bene".
Die Tagung findet jedes Jahr in einem der drei Euregio-Länder statt und richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende von Museen, Vermittlungsangeboten oder musealen Einrichtungen in der Euregio. Eine Einschreibung ist aktuell nicht mehr möglich.
Hinweis für die Medien
Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltungen sind Interviews möglich. Für Fragen steht Euregio-Mitarbeiterin Roberta Tomazzoni zur Verfügung (Mail: roberta.tomazzoni@euregio.info; Mobil: +39 333 376 9606).
Es ist eine Simultanübersetzung in die deutsche und italienische Sprache vorgesehen. Im Anhang das Programm mit Angaben zu den Referentinnen und Referenten.
red/gst

