INNSBRUCK (LPA). In Südtirol sollen Lernorte, an denen Kinder und Jugendliche außerhalb der klassischen Schulmauern ihre Potentiale entdecken und erweitern können, ausgebaut werden. Derzeit gibt es die außerschulischen Bildungsorte Burgerhof/Prags, die Erlebnisschule in Langtaufers/Graun im Vinschgau, die Draußenwerkstatt Ahrntal und die WerkSTOTTschual in Aschbach/Algund sowie demnächst die Werkstatt Perdonig/Eppan. Auch im Wipptal soll ein außerschulischer Bildungsort dazukommen.
Darüber, und welche Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in diesem Bereich möglich seien, hat sich Bildungslandesrat Philipp Achammer am 14. September mit seiner Amtskollegin aus dem Bundesland Tirol, Cornelia Hagele in Innsbruck ausgetauscht. Das Bundesland Tirol zeige großes Interesse für Klassen, ebenso für einzelne Kinder und Jugendliche für Timeout-Projekte: "Gerade in einer zunehmend digitalisierten und reizüberfluteten Welt können außerschulische Lernorte Kindern und Jugendlichen neue Impulse geben, ihre Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Südtirol hat hier bereits gute Angebote geschaffen – jetzt müssen wir diese weiterentwickeln, stärken und noch breiter im Land verankern", hielt der Bildungslandesrat fest.
Über die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino könnte auch in diesem Bereich eine Zusammenarbeit konkretisiert werden und damit grenzüberschreitend kooperiert werden, zeigten sich beide Landesregierungsmitglieder nach dem Treffen überzeugt.
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