Rund 50 Lehrpersonen des Euregio-Rings der land- und hauswirtschaftlichen Schulen haben am 24. Juni in Pergine an der ersten Ausgabe eines Fortbildungstags teilgenommen, den die Stiftung Edmund Mach (FEM) von San Michele an der Etsch gemeinsam mit der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino organisiert hat.
Die Initiative ist Teil der langjährigen Zusammenarbeit des Euregio-Rings der land- und hauswirtschaftlichen Schulen. Dieser vernetzt seit 1984 die einschlägigen Bildungseinrichtungen der drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino miteinander.
Damit stärkte der Fortbildungstag die seit über 40 Jahren bestehende enge Zusammenarbeit und förderte den gewinnbringenden Austausch von Kompetenzen und Erfahrungen über die Grenzen hinweg.
Landwirtschaft im Klimawandel
Das Tagesprogramm verband auf synergetische Weise das Bewusstsein für den gemeinsamen Euregio-Raum, Kunst (Besuch von Arte Sella) und wissenschaftliche Vertiefung am Außenstandort der FEM in Vigalzano zu aktuellen Themen der Landwirtschaft, mit besonderem Fokus auf den Klimawandel.
Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, um bewährte Praktiken zu bündeln und die zukünftigen Herausforderungen der landwirtschaftlichen Ausbildung in der gesamten alpinen Makroregion gemeinsam anzugehen.
Neben der Delegation von Lehrpersonen und Fachkräften der Stiftung Edmund Mach nahmen Vertretende der Südtiroler Schulen Fürstenburg, Kortsch, Salern, Laimburg und Dietenheim sowie der Tiroler Schulen Perjen, Imst, Lienz, St. Johann und Rotholz an der Veranstaltung teil. Anwesend waren zudem die designierte Direktorin der Stiftung Edmund Mach, Claudia Bisognin, Euregio-Mitarbeiterin Roberta Tomazzoni und Lehrerin Gerti Fuchs, Ansprechpartnerin für die Beziehungen zu den Euregio-Schulen.
Das nächste Fortbildungstreffen für Lehrpersonen des Euregio-Rings der land- und hauswirtschaftlichen Schulen wird die Landwirtschaftliche Lehranstalt Imst organisieren.

