MATREI (LPA). Zu einem einheitlichen Informationsportal für alle Bildungsangebote der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino soll das bisherige Projekt "Euregio macht Schule" ausgebaut werden. Dieses Ziel hat die Euregio im Rahmen des von der EU mitfinanzierten Interreg-Programms VI-A Italien-Österreich das Projekt "Euregio goes School – EUREDU" eingereicht. Das Projekt wurde inzwischen genehmigt und trat Ende Mai mit der ersten Besprechung der Arbeitsgruppe in die operative Phase. Wie die gemeinsame digitale Schulplattform aussehen soll, war eines der Themen bei den Sitzungen am von Euregio-Vorstand und Euregio-Versammlung am 3. Juni in Matrei.
Das Projekt soll die vielfältigen Bildungsinitiativen der Euregio an einem einzigen Ort bündeln und der Öffentlichkeit auf niederschwellige, übersichtliche Weise zugänglich machen, besonders für den Bildungssektor mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Bildungsverwaltungen der drei Euregio-Länder. Als Grundlage wurde das bereits bestehende Projekt "Euregio macht Schule" mit Unterrichtsmaterialien, Wettbewerb und Website modernisiert, je nach Schulstufe altersgerecht angepasst und kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt.
Neu entstehen soll nun ein Euregio-Atlas, ein Schulwettbewerb, Fortbildungen zu Europa für Lehrpersonen, geographische und historische Karten und Unterrichtsmaterialien. Dies soll das bisherige Angebot wie Schulpartnerschaften, "Euregio trifft Schule" im Trentino, oder Besuche der Innsbrucker Euregio-Ausstellung deutlich erweitern.
Ladinisch-Wahlfach für gesamten Euregio-Raum
Die Euregio will auch die Sensibilität für die Minderheitensprache Ladinisch stärken: In Zusammenarbeit mit dem ladinischen Kulturinstitut Cesa de Jan aus Fodom (Buchenstein) und der Universität Innsbruck sollen neue Methoden und Instrumente für ein als Ladinisch-Wahlfach außerhalb der ladinischen Täler entwickelt werden.
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