Die Europäische Kommission hat das Auswahlverfahren für die zehnte Ausgabe des Programms „Youth4Regions“ gestartet, das sich an angehende junge Journalist*innen (Studierende oder Berufstätige) richtet, die daran interessiert sind, über die Auswirkungen der Kohäsionspolitik der Europäischen Union in ihrer Region zu berichten. Der Journalismuswettbewerb sieht vor, dass die Bewerber Originalbeiträge zu Projekten einreichen, die durch die Kohäsionspolitik oder den Europäischen Solidaritätsfonds (EUSF) kofinanziert werden. Die Projektbereiche können sein: Hintergrundjournalismus, Videojournalismus, Audiojournalismus und Fotojournalismus.
Die ausgewählten Teilnehmer*innen verbringen vom 10. bis 16. Oktober 2026 eine Woche in Brüssel, wo sie an Workshops, Besuchen bei Institutionen und Schulungen mit Experten für Journalismus und europäische Kommunikation teilnehmen. Dies bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Arbeit der europäischen Institutionen aus nächster Nähe zu verfolgen und Fachleute aus ganz Europa kennenzulernen.
Die Mindestvoraussetzungen sind:
- zum Zeitpunkt der Durchführung des Programms in Brüssel zwischen 18 und 30 Jahre alt zu sein;
- Staatsangehörige*r eines Mitgliedstaats, eines Nachbarlandes oder eines Beitrittskandidatenlandes der Europäischen Union zu sein;
- durch Studium und/oder Berufserfahrung oder Freiwilligentätigkeit ein echtes Interesse an einer journalistischen Laufbahn nachzuweisen, mit maximal 3 Jahren Vollzeit-Berufserfahrung nach dem Hochschulabschluss.
Darüber hinaus haben die Gewinner*innen die Möglichkeit, für den renommierten Megalizzi-Niedzielski-Preis nominiert und zu „Korrespondenten für den Zusammenhalt 2027“ ernannt zu werden, wobei sie an einer zweiwöchigen Feldmission teilnehmen.
Bewerbungen können bis zum 7. Juli um 23:59 Uhr MEZ über das Programmportal eingereicht werden: Youth4Regions-Bewerbungsplattform.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Youth4Regions.
