Grenzüberschreitende Flugrettung
Im Alpenraum nehmen Einsätze mit vielen Verletzten in unwegsamem Gelände stetig zu – bedingt durch Klimawandel, häufigere Extremwetterereignisse und eine wachsende Zahl an Freizeitaktivitäten. In vielen Fällen ist die schnelle Flugrettung die einzige Möglichkeit, Leben zu retten. Angesichts begrenzter Ressourcen in den drei EUREGIO-Ländern, ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit unerlässlich. Um Rettungseinsätze effizient und wirkungsvoll zu koordinieren, braucht es ein gemeinsames Vorgehen sowie einheitliche Standards und Abläufe.
Projektvideo
Etappen
Auftakt
• Klärung der Herausforderungen;
• Unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen;
• Grenzüberschreitende Hindernisse;
• Operative und praktische Hindernisse.
Etappe 1
• Ziele und Erwartungen der einzelnen Projektorganisationen;
• Projektklärung, Einordnung, Diskussion und Zielformulierung;
• Visualisierung eines Ablaufes;
• Clustern von unterschiedlichen Arbeitspaketen.
Etappe 2
• Einbindung neuer Projektmitglieder;
• Definition von Stakeholdern;
• Definition des konkreten Zieles.
Etappe 3
• Definition von Arbeitspaketen;
• Erarbeitung Rahmenbedingungen wie Ort und Zeit;
• Grobablauf einer Übung;
• Gliederung eines Übungshandbuches.
Abschluss
• Festlegung Übungszeitraum;
• Teilnehmende Personen/Organisationen;
• Übungsszenario.
Bildergalerie

Im Bild v.l.: S. Viehweider (HELI - Flugrettung Südtirol EO), L. Moroder (Südtiroler Sanitätsbetrieb), M. Leimegger (Landesrettungsverein Weißes Kreuz EO), K. Schwarzenberger (Christopherus Flugrettungsverein), M. Thaler (Christopherus Flugrettungsverein), G. Wurm (Coach), T. Huber (Bergrettung Tirol). © Euregio

Weitere Informationen zum Projekt
Projektleiter
Stefan Viehweider, HELI - Flugrettung Südtirol EO (Südtirol)
Coach
Günther Wurm
Projektpartner
1. HELI - Flugrettung Südtirol EO (Südtirol)
2. Südtiroler Sanitätsbetrieb (Südtirol)
3. Christopherus Flugrettungsverein (Tirol)
4. Landesrettungsverein Weißes Kreuz EO (Südtirol)
5. Bergrettung Tirol (Tirol)
Ergebnisse
• Planung und Durchführung einer grenzüberschreitenden Flugrettungsübung, um mögliche Schwachstellen aufzuzeigen, Algorithmen, Ausstattung und noch effizientere Abläufe zu entwickeln.
Herausforderungen
• Koordination zwischen verschiedenen Einsatzorganisationen
• Verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen
• Kommunikation über verschiedene Sprachen und Landesgrenzen hinweg
• Anpassung an unterschiedliche Triage-Systeme
• Wetter- und Geländebedingungen
• Logistische Herausforderungen
• Ressourcenmanagement und -verfügbarkeit
• Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit
Ausblick
• Weiterentwicklung der gemeinsamen Standards
• Regelmäßige grenzüberschreitende Übungen
• Integration neuer Technologien
• Stärkung der internationalen Zusammenarbeit
• Schaffung eines nachhaltigen Schulungsprogramms
Kontakt

