Grenzareal Sillian-Innichen
Ziel des Projekts ist die Verschönerung und funktionale Aufwertung des Grenzareals. Durch gezielte gestalterische, ökologische und soziale Maßnahmen soll das Gebiet nicht nur attraktiver gestaltet, sondern auch als verbindender Raum zwischen den Regionen wahrgenommen werden.
Grenzräume sind oft funktionale Durchgangsorte mit wenig Aufenthaltsqualität. Dieses Projekt möchte diese Flächen in lebenswerte Begegnungsräume verwandeln – mit mehr Grünflächen, Aufenthaltsbereichen, Kunst im öffentlichen Raum und einer harmonischen Gestaltung.
Projektvideo
Etappen
Kick-off
• Definition der Ziele der Zusammenarbeit
• Festlegung der Partner und ihrer Rolle
• Erster Informationsaustausch zum Status quo
Etappe 1
• Erstellung eines Zeitplans
• Informationsaustausch mit Projekttandem „Wildbachverbauung des
Grenzbaches in Innichen und Sillian”
Etappe 2
• Ausarbeitung der Projektideen
• Identifikation von möglichen Grenzhindernissen und entsprechenden Lösungen
Etappe 3
• Erhebung der unterschiedlichen Bedürfnisse auf beiden Grenzseiten
• Aufteilung der Projekte und Priorisierung der Interventionen
• Austausch auf Gemeindeebene
Abschluss
• Definition der Prioritäten für die kommenden Jahre
• Vorbereitung der entsprechenden Projektanträge
• Austausch mit Förderstellen und Einreichung der Projektanträge
Bildergalerie

Im Bild v.l.: F. Schneider (Bürgermeister der Marktgemeinde Sillian), K. Rainer (Bürgermeister der Marktgemeinde Innichen), K. Lindner (Coach), H. Pussnig (Wildbach- und Lawinenverbauung, Bezirk Lienz), M. Moser (Funktionsbereich Wildbachverbauung, Autonome Provinz Bozen), E. Pfeifer (Gemeinde Innichen), T. Marangoni (Euregio Tirol-Südtirol-Trentino); Nicht im Bild: O. Trauner (Tourismusverband Osttirol). © Euregio

Weitere Informationen zum Projekt
Projektleiter
Franz Schneider, Bürgermeister der Marktgemeinde Sillian (Tirol)
Coach
Karin Lindner
Projektpartner:
1. Marktgemeinde Sillian (Tirol)
2. Marktgemeinde Innichen (Südtirol)
3. Tourismusverband Osttirol (Tirol)
Externe Partner:
Raumschmiede ZT GmbH (Lienz, Tirol)
Ergebnisse: Ausarbeitung mehrerer Projektanträge:
1. Radwegführung:
• Optimierung der Routenführung im Hinblick Sicherheit
• Information (QR-Codes, Website, Infotafeln etc.)
• Sichtbarkeit der Grenzüberschreitung (Kultur, Geschichte)
2. Gestaltung Straßenverlauf:
• Straßenverlauf und Gebäude
• Lenkung LKW und Durchfahrt der PKW etc.
• Symbolort schaffen
3. Gebäude „Verhüllung“
• Kulturelle/museale Nutzung des baulichen
Bestandes
Herausforderungen
• Finanzierung sichern
• Zusammenarbeit mit Tandem „Wildbachverbauung des Grenzbaches“
• Unterschiedliche Rechtslagen (Österreich/Italien)
• Gespräche mit Grundeigentümern ausstehend
Ausblick
• Zum Abschluss des Projekts findet ein Fest am Grenzareal als wichtiger öffentlicher Meilenstein im
Projekt statt. Das Fest bietet Gelegenheit, die bisherigen Schritte und Ideen vorzustellen sowie mit
der Bevölkerung und Interessierten in Dialog zu treten.
• Die im Rahmen der Workshops ausgearbeiteten Projekte wurden eingereicht, erste Maßnahmen zur
Umsetzung befinden sich in Planung.

