Euregio Guides
Bei Führungen durch Stadt, Land und Berge werden Themen wie Umweltschutz, Ressourcennutzung, sauberes Wasser, Energie, Bildung und Gleichberechtigung immer wichtiger. Gäste wünschen sich fundierte, gut aufbereitete Informationen ebenso wie unvergessliche Erlebnisse. Um diese komplexen Zusammenhänge verständlich und spannend zu vermitteln, brauchen Tour Guides gezielte Weiterbildung – sowohl inhaltlich als auch in methodischen, didaktischen Kompetenzen wie Storytelling.
Projektvideo
Etappen
Auftakt
• Definition der strategischen, Grob- und Detailziele einer Weiterbildung/
Zusatzqualifikation zum Thema Nachhaltigkeit
• Identifizierung möglicher weiterer Projektpartner in Südtirol,
Tirol und im Trentino
Etappe 1
• Projekt-interner Workshop zur Diskussion der inhaltlichen Weiterbildungs-/Kompetenzmodule;
• Erstentwurf eines Projektstrukturplanes;
• Durchführung einer Stakeholderanalyse.
Etappe 2
• Entwurf zu Kursaufbau und -dauer, möglichen Schulungsorten, Leistungsbewertung; Budgetentwurf;
• Vorstellung und Projektdiskussion mit dem Team der CLLD Wipptal Region; in Folge weitere Anpassung des Projektvorhabens;
• Anfrage weiterer Kooperationspartner in der Euregio, insbesondere im Wipptal.
Etappe 3
• Entwurf eines Projektantrags für ein Mittelprojekt für den Finanzierungsrahmen CLLD-Wipptal.
Abschluss
• Geplante Einreichung des Mittelprojekts im CLLD-Gebiet Wipptal im Sommer/Herbst 2025.
Bildergalerie

Im Bild v.l.: G. Neuhauser (Universität Innsbruck), L. Fuchs (Coach), M. Weiß (Eurac Research), P. Überbacher (Verband der Fremdenführer und Reiseleiter Südtirols). © Euregio

Weitere Informationen zum Projekt
Projektleiterin
Miriam L. Weiß, Institut für
Regionalentwicklung, Eurac Research (Südtirol)
Coach
Liebgard Fuchs
Projektpartner
1. Eurac Research, Institut für Regionalentwicklung (Südtirol)
2. Universität Innsbruck (Tirol)
3. Verband der Fremdenführer und Reiseleiter Südtirols (Südtirol)
Ergebnisse
• Im Verlauf der Diskussionen wurde intensiv über die räumliche Projektausrichtung gesprochen.
Dabei wurde deutlich, dass das Projekt grundsätzlich sowohl auf lokaler bzw. regionaler Ebene –
etwa in einem ländlich geprägten Raum – als auch im urbanen Kontext umsetzbar wäre. Ebenso
wurde die Frage aufgeworfen, ob das Projekt kleiner strukturiert bleiben oder mit internationalen
Partnern in größerem Maßstab, beispielsweise alpenweit, angelegt werden sollte.
• Aktuell zeichnet sich die Tendenz ab, das Projekt zunächst auf regional-lokaler Ebene als Pilotvorhaben zu entwickeln, das bei erfolgreicher Umsetzung in Zukunft räumlich ausgeweitet werden könnte.
Herausforderungen
• Der „Matchmaking“-Prozess, d. h. das aufeinander Abstimmen von Partnerstruktur und möglichem
Finanzierungsrahmen zur Planung und Umsetzung der Projektidee
• Die bisherigen Überlegungen haben aufgezeigt, dass eine Befragung von Tour Guides eine wichtige
zusätzliche Wissensbasis für die bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Ausgestaltung von
Weiterbildungsangeboten darstellt und zum nächstmöglichen Zeitpunkt durchzuführen ist.
Ausblick
• Einreichung des Projekts im Finanzierungsrahmen „CLLD Wipptal“
• Kontinuierliche Netzwerkarbeit lokal, überregional, international, um die Projektidee künftig größer zu
denken („think bigger“)
• Durchführung von Befragungen und einer Marktanalyse zur Verfeinerung der Weiterbildungs-
Qualifikationsschwerpunkte
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