Bürgernahe Gesundheit
Das Projekt strebt eine verstärkte Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Patientenombudsstellen sowie den Selbsthilfe- und Patientenorganisationen in Tirol, Südtirol und Trentino an. Als sichtbare Ergebnisse beinhaltet dies auch die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen und die Erstellung gemeinsamer Informationsmaterialien. Außerdem soll die Erfassung und Kommunikation von grenzüberschreitenden Gesundheitsdaten verbessert sowie der Datenschutz bei digitalen Gesundheitsdiensten optimiert werden.
Zentrale Ergebnisse dieses Projekttandems sind die Erstellung einer Broschüre zu Gesundheitsthemen und die Gestaltung einer “Gesundheitsstraße” am Tag der offenen Tür in Innsbruck Ende 2025. Mehr dazu hier.
Projektvideo
Etappen
Auftakt
• Brainstorming zu Panoramen, Unterschieden, Schwierigkeiten und kritischen Punkten in den Gesundheitswesen der Euregio-Gebiete;
• Identifizierung möglicher Hauptthemen und praktischer Ergebnisse;
• Identifizierung möglicher Partner (Einrichtungen oder Organisationen) zur Kontaktaufnahme.
Etappe 1
• Einbeziehung externer Partner und Teambildung;
• Identifizierung von drei Arbeitspaketen: Veranstaltung, Broschüre, Datenplattform;
• Aufteilung und Koordination der Arbeitspakete im Team.
Etappe 2
• Präsentation der Fortschritte der Arbeitspakete und Diskussion im Plenum;
• Klärung von Finanzierung und Budget;
• Festlegung der nächsten Schritte pro Arbeitspaket.
Etappe 3
• Weiterführung der Arbeitspakete;
• weitere Klärung des Kostenplans (inkl. Liste der Dienstleistungen) und der Finanzierung.
Abschluss
• Abschluss der Planung der drei Arbeitspakete (Veranstaltung, Broschüre und Datenplattform).
Bildergalerie
Weitere Informationen zum Projekt
Projektleiter
Birger Rudisch, Patientenvertretung, Land Tirol (Tirol)
Coach
Christoph Fuchsbrugger
Projektpartner
1. Patientenvertretung, Land Tirol (Tirol)
2. Volksanwaltschaft, Südtiroler Landtag (Südtirol)
3. Volksanwaltschaft, Trentiner Landtag (Trentino)
4. Selbsthilfe Tirol (Tirol)
5. Gesundheitsbeirat, Autonome Provinz Trient (Trentino)
6. Dachverband für Soziales und Gesundheit KDS (Südtirol)
Stakeholder
1. Büro Landesrat für Gesundheitsvorsorge und
Gesundheit, Autonome Provinz Bozen (Südtirol)
2. Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit, Autonome Provinz Bozen (Südtirol)
Ergebnisse
• Aufbau eines stabilen Netzwerks zwischen Patientenombudsstellen sowie Selbsthilfe- und Patientenorganisationen, sichtbar in einer gemeinsamen Veranstaltung am 26. Oktober 2025 in Innsbruck und einer gemeinsamen Informationsbroschüre (>> Informationsbroschüre herunterladen).
Herausforderungen
• Sprachbarrieren
• Projektmanagement
• Unterschiedliche technische Voraussetzungen für die virtuelle Kommunikation
• Räumliche Distanz
• Finanzierung der Ergebnisse über die Landes- und Staatsgrenzen hinweg
• Unterschiedliche Organisationsgrade und Zuständigkeiten der Ombudsstellen und Selbsthilfeorganisationen
Ausblick
• langfristiger Aufbau eines Euregio-weiten Netzwerks im Gesundheitsbereich
• Stärkere Aufklärung der Patient:innen zu Rechten und verfügbaren Unterstützungsangeboten
• Modellcharakter für andere Grenzregionen, die ähnliche Herausforderungen im Gesundheitswesen haben
• Zurverfügungstellen von Informationen in „Leichter Sprache“
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