Der „Euregio-Kompetenzmonitor“ vergleicht systematisch die verfassungsrechtlich verankerten Zuständigkeiten in Tirol, Südtirol und im Trentino.
Die Studie wurde unter der wissenschaftlichen Leitung der Innsbrucker Universitätsprofessorin Esther Happacher und der Universitätsprofessoren Walter Obwexer und Peter Bußjäger erstellt. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio und vergleicht die dafür erforderlichen Zuständigkeiten des Landes Tirol mit denen der Länder Südtirol und Trentino. Damit bietet sie der Forschung, Verwaltung und breiteren Öffentlichkeit ein valides Instrument, um grenzüberwindende Projekte zu erleichtern, Verwaltungsprozesse transparenter zu machen und die territoriale Zusammenarbeit gezielt weiterzuentwickeln.
Die neue Ausgabe ergänzt die 2021 gemeinsam mit der Euregio Ohne Grenzen (Kärnten, Venetien und Friaul-Julisch Venetien) veröffentlichte Erstausgabe um neue Entwicklungen (wie zum Beispiel die Reform der Euregio im Jahr 2021 und die derzeit angestrebte Autonomie-Reform für die Länder Südtirol und Trentino), vertiefte Rechtsvergleiche und Empfehlungen zum Abbau von Grenzhindernissen. Sie wurde im Rahmen des von der EU finanzierten Interreg VI‑A Italien–Österreich Projekts „Fit for Cooperation – Cross Border Obstacles“ (Fit4Co CBO) erstellt.