Wenn es um Arbeitgebermarke sowie die Gewinnung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender geht, wollen sich die Personalabteilungen der Landesverwaltungen im Gebiet der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino stärker vernetzen, gemeinsame Strategien entwickeln und grenzübergreifende Projekte ins Leben rufen. Diesem Zweck diente vom 27. bis 28. November die "Euregio-Tagung für Personalentwicklung” in Innsbruck. Möglich wurde das Treffen im Tiroler Bildungsinstitut Grillhof dank des von der EU finanzierten Interreg-Projekts „Fit for Cooperation – Cross Border Obstacles“ (Fit4Co).
Seit Jahren stehen die Führungskräfte für Personalentwicklung in regelmäßigem Austausch und haben bereits in der ersten Ausgabe von Fit4Co (www.fit4co.eu) gemeinsame Projekte umgesetzt. Aufbauend auf diesen positiven Erfahrungen haben sie sich nun zu einem strategischen Austausch getroffen, an dem auch der Tiroler Landesamtsdirektor Herbert Forster, der Südtiroler Generaldirektor Alexander Steiner und der Trentiner Ressortdirektor für Organisation, Personal und Innovation, Luca Comper teilgenommen haben.
Angebote für Bildung und Vernetzung schaffen
In Arbeitsgruppen ging es um die operative Zusammenarbeit in den Bereichen Employer Branding, Recruiting und Onboarding. Ein großes Ziel war, künftig zusätzliche Aus- und Weiterbildungsangebote sowie neue Vernetzungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden der drei Landesverwaltungen zu schaffen. Die erstmals in dieser Form organisierte Veranstaltung soll den Grundstein für eine regelmäßige Euregio-Tagung legen: Eine Fortsetzung ist bereits in Südtirol oder im Trentino geplant.
Landeshauptleute: „Menschen, Politik und Verwaltung leben grenzübergreifende Zusammenarbeit“
Der Euregio-Präsident, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle hob – auch im Namen der Landeshauptleute von Südtirol, Arno Kompatscher, und des Trentino, Maurizio Fugatti – die Bedeutung dieser Initiative hervor: NEU „Die Menschen innerhalb der Euregio leben die grenzübergreifende Zusammenarbeit. Politik und Verwaltung sind dabei zentrale Träger der grenzübergreifenden Zusammenarbeit. Mit Fit4Co gibt es eine spezielle Initiative, bei der Mitarbeiter in der Verwaltung für solche Partnerschaften gewonnen werden. Das ist der Weg, den wir mit unserer Euregio-Präsidentschaft und dem Motto ‚Grenzenlose Kraft – gemeinsam‘ weitergehen wollen: Strukturen schaffen, um die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ermöglichen und stärken.“
Die Tagung ist ein zentrales Ergebnis des im Rahmen des Programms Interreg VI-A Italien-Österreich 2021-2027 geförderten Projekts Fit4Co CBO (www.fit4co.eu) und zeigt, wie aus lokalen Ideen durch gezielte Unterstützung erfolgreiche grenzübergreifende Maßnahmen entstehen können.
Führung im Euregio-Infopoint
Am 27. November führte Euregio-Generalsekretär Matthias Fink die Tagungsteilnehmenden durch die interaktive Ausstellung im Euregio-Infopoint und gab Einblicke in die Euregio-Welt. Jährlich besuchen mehr als 2.000 Interessierte das Innsbrucker Euregio-Büro. Schulklassen, Vereine und Gruppen können jederzeit Führungen vereinbaren. Mehr Informationen unter: www.euregio.info/ausstellung
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