Drei Bauprojekte aus drei Regionen, ein gemeinsames Thema: Dort ansetzen und weiterbauen, wo es bereits bestehende Gebäude und Objekte gibt. Der 2025 erstmals vergebene Euregio-Baukulturpreis rückt damit Architektur in den Fokus, die nicht auf Neubau, sondern auf Transformation setzt. Nun sind die prämierten Projekte in einer Wanderausstellung in allen Tiroler Bezirken zu sehen. Dabei zeigen ein historisches Kloster in Imst, eine Tischlerei in Percha (Südtirol) und ein Sozialwohnungsquartier in Trient (Trentino), wie unterschiedlich, aber wirkungsvoll Baukultur im Bestand gelebt werden kann. Die Ausstellungseröffnungen bieten zudem umfangreiche Information zum Thema Baukultur und Anregungen für den eigenen Lebensraum.
„Die Art des Bauens prägt das Bild von Dörfern, Orten und damit ganzen Ländern – und damit auch jenes der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino nach außen. Baukultur ist ein wesentlicher Teil unserer Identität. In der Euregio verbinden uns gemeinsame kulturelle Wurzeln, auch im Bereich Architektur und Bau. Der Euregio-Baukulturpreis zeigt, wie qualitätsvolles Weiterbauen im Bestand gelingen kann und welchen Beitrag gute Architektur für unsere Lebensqualität leistet. Mit der Wanderausstellung werden die Siegerprojekte jetzt einer breiten Öffentlichkeit präsentiert“, betont Euregio-Präsident LH Anton Mattle.
Ausstellung inspiriert zum Nachdenken über eigenen Lebensraum
Die Ausstellung richtet sich an eine breite Öffentlichkeit und lädt dazu ein, sich mit dem eigenen Lebensraum auseinanderzusetzen: Was macht Orte lebenswert? Welche Rolle spielen Haltung, Gestaltung und Verantwortung beim Bauen? Und wie kann Bestehendes weiterentwickelt werden? Dazu finden begleitend zur Ausstellung kurze Vorträge zu Themen wie den Angeboten der Dorferneuerung Tirol statt. Zudem sind die in den Regionen tätigen LeerstandsberaterInnen vor Ort und informieren über ihr Wirken und ihre Angebote.
Über den Euregio-Baukulturpreis
Der Euregio-Baukulturpreis wurde vom Tiroler Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner mitinitiiert und 2025 das erste Mal verliehen. Mit diesen Auszeichnungen soll gezeigt werden, wie Bauen Umwelt, Lebensqualität und Identität positiv prägen kann. 2025 prämiert wurden das Studio Lois (Innsbruck), Lukas Mayr (Percha/Innsbruck) und Campomarzio (Trento/Bozen) auf Grund ihres sensiblen und zukunftsweisenden Umgangs mit bestehenden Baukulturen. Der Publikumspreis ging an das Architekturbüro he und du mit dem Projekt „FELSA“ und wurde mit einer Lithografie des ladinischen Künstlers Anvidalfarei geehrt. Mehr Infos zur Verleihung des 1. Euregio-Baukulturpreis 2025 finden sich in der Presseaussendung des Landes vom XX (VERLINKEN)
Eröffnungstermine im Überblick:
- Mittwoch, 18. Februar 2026, 16 Uhr BH Imst Stadtplatz 1
- Dienstag, 3. März 2026, 16 Uhr BH Landeck Innstraße 5
- Montag, 16. März 2026, 16 Uhr BH Schwaz Franz-Josef-Straße 25
- Montag, 30. März 2026, 16 Uhr BH Lienz Dolomitenstraße 3
- Montag, 13. April 2026, 16 Uhr BH Reutte Obermarkt 7
- Dienstag, 5. Mai 2026, 16 Uhr BH Kitzbühel Josef-Herold-Straße 10
- Dienstag, 12. Mai 2026, 16 Uhr BH Kufstein Bozner Platz 1
- Montag, 1. Juni 2026, 16 Uhr Landhaus 2 Heiliggeiststraße 7-9
Hinweis: Im Anschluss an die Eröffnungstermine kann die Ausstellung jeweils für die Dauer von zwei Wochen besichtigt werden.

