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Projekt Cairos: Euregio setzt neue Standards für Lawinensicherheit

Vom EU-Projekt zum Regelbetrieb: Tirols Landesrätin Astrid Mair und Zivilschutz-Führungskräfte aus Bozen und Trient stellten einheitliche Ausbildung und digitale Tools für Lawinenkommissionen vor

  • 28.01.2026
Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio)
Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio) © Land Tirol/Hörmann
Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio) © Land Tirol/Hörmann
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links).
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links). © Land Tirol/Hörmann
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links). © Land Tirol/Hörmann
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“ © Land Tirol/Hörmann
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“ © Land Tirol/Hörmann
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt.
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt. © Land Tirol/Hörmann
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt. © Land Tirol/Hörmann
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen.
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen. © Land Tirol/Hörmann
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen. © Land Tirol/Hörmann
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren.
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren. © Land Tirol/Hörmann
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren. © Land Tirol/Hörmann
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen.
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen. © Land Tirol/Hörmann
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen. © Land Tirol/Hörmann
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Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio)
Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio) © Land Tirol/Hörmann
Gruppenfoto der Cairos-Beteiligten: (von links) Mauro Gaddo (Direktor Amt für Meterologie, Trentino), Alice Gasperi, Stefano Fait, Landesrätin Astrid Mair, Michela Munari, Jakob Schwarz, Michael Winkler, Harald Riedl (Lawinenkommissionen Land Tirol), Matthias Fink (Generalsekretär Euregio) © Land Tirol/Hörmann
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links).
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links). © Land Tirol/Hörmann
Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (Mitte) mit Amtsdirektorin Michaela Munari aus Südtirol (rechts) und Stefano Fait, Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna aus dem Trentino (links). © Land Tirol/Hörmann
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“ © Land Tirol/Hörmann
LRin Mair: "Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie grenzüberschreitende Kooperation konkret Leben schützen kann.“ © Land Tirol/Hörmann
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt.
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt. © Land Tirol/Hörmann
Begleitend zur Präsentation von Cairos fand ein Fortbildung für Mitglieder der Lawinenkommissionen in der Axamer Lizum statt. © Land Tirol/Hörmann
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen.
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen. © Land Tirol/Hörmann
Dank einer neuen App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den EntscheidungsträgerInnen empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen. © Land Tirol/Hörmann
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren.
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren. © Land Tirol/Hörmann
Durch Cairos können die Lawinenkommissionen in der Euregio nun noch enger zusammenarbeiten und zudem von einer neuen Software profitieren. © Land Tirol/Hörmann
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen.
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen. © Land Tirol/Hörmann
In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2.000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv – in Tirol sind es mehr als 1.350 Mitglieder in 245 Kommissionen. © Land Tirol/Hörmann

Mehr Sicherheit vor Lawinen in Tirol, Südtirol und Trentino: Das ist das Ziel des Euregio-Projekts Cairos. Nach zwei Jahren ist das über das Interreg-Programm der EU finanzierte Projekt nun abgeschlossen und wird von den für die Lawinenkommissionen verantwortlichen Institutionen der drei Länder im Regelbetrieb übernommen. Am Mittwoch, 28. Jänner haben Tirols Sicherheitslandesrätin Astrid Mair, die Direktorin des Amtes für Meteorologie und Lawinenwarnung, Michaela Munari aus Südtirol und der Generaldirektor für Zivilschutz, Forstwesen und Fauna, Stefano Fait aus dem Trentino sowie Fachleute der drei Euregio-Länder in der Axamer Lizum oberhalb von Innsbruck Bilanz gezogen und auf die künftigen Einsatzmöglichkeiten geblickt.

Gemeinsame Ausbildung und Software

Kernpunkte sind eine gemeinsame Ausbildung mit abgestimmten Lerninhalten, neu entwickelte Lawinenszenariokarten sowie eine neue Softwareplattform inklusive App, die sich am Grundsatz "Wahrnehmen, Beurteilen, Handeln" orientiert. Ab der Wintersaison 2026/2027 werden diese vollumfänglich operativ zur Verfügung stehen. Dank App können die Lawinenkommissionsmitglieder die Situation einfacher einschätzen, direkt vor Ort per Smartphone Beobachtungen eintragen, Beurteilungen erstellen und den Entscheidungsträgern empfohlene Maßnahmen – etwa Straßensperrungen – mitteilen.

Einfacher, effizienter, sicherer: Beispiel mit Nachfrage

Landesrätin Mair verwies auf die besondere Verantwortung der Lawinenkommissionen in allen Euregio-Ländern: "Mit Cairos ist es gelungen, für die Kommissionen grenzübergreifend einheitliche Standards zu entwickeln und ihnen mit der neuen Software ein echtes Multifunktionstool in die Hand zu geben. Damit werden ihre komplexen Aufgaben einfacher, effizienter und sicherer. Lawinen kennen keine Grenzen – deshalb braucht Sicherheit gemeinsame, grenzüberschreitende Lösungen. Cairos zeigt, wie solche Kooperation konkret Leben schützen kann."

Michela Munari verwies auf die Verantwortung, die den Kommissionsmitgliedern durch die Beratung für die Entscheidungen der Bürgermeister zukommen: "Dank Cairos konnten wir Wissen teilen und darauf aufbauend gemeinsame Instrumente für verschiedene Gebiete mit ähnlichen Problemen finden." Die Euregio diene dabei als konkretes Beispiel für eine funktionierende Zusammenarbeit. Tatsächlich gebe es bereits Anfragen aus anderen Gebieten im Alpenraum – darunter Salzburg und Kärnten.

Am Beispiel großräumiger Schneefälle im Alpenraum verdeutlichte Stefano Fait die Bedeutung der neuen Cairos-Instrumente: "Kollegen anderer italienischer Regionen waren erstaunt über die Übersicht, die allein das Trentino und Südtirol dank der von den Lawinenkommission gesammelten Daten über ihr gesamtes Gebiet hatten. Cairos ist ein Beispiel dafür, wie es gelingt, mit Naturgefahren wie Lawinen umzugehen – Gefahren, mit denen man im Alpenraum immer leben muss."

Zusatzinformationen

Cairos: Details und 3 Fragen an die Projektverantwortlichen

Euregioweit mehr als 2000 Kommissionsmitglieder

In den Euregio-Ländern sind derzeit mehr als 2000 großteils ehrenamtliche Mitglieder in 346 Kommissionen aktiv. In den betroffenen Gemeinden beurteilen sie das Lawinenrisiko und beraten in erster Linie die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen als höchste Zivilschutzinstanz auf Gemeindeebene (detaillierte Zahlen im Downloadbereich).

Regionale und internationale Beachtung

Cairos wurde in der Euregio und über deren Grenzen hinaus 26mal vorgestellt. Unter anderem haben die Projektverantwortlichen das Projekt an der weltweit größten wissenschaftlichen Konferenz über Schnee und Lawinen "International Snow Science Workshop" präsentiert. Dazu gab es drei Publikationen in Zeitschriften. In sieben Treffen mit Pilotkommissionen wurde die engere grenzübergreifende Zusammenarbeit erprobt und weiterentwickelt.

Drei Fragen an die Projektverantwortlichen

Was sind die wesentlichen Ziele der gemeinsamen Ausbildung?

Alice Gasperi, Abteilung Zivilschutz, Forstwesen und Fauna, Autonome Provinz Trient:
"In den zwei Projektjahren haben wir eine gemeinsame Ausbildungsstruktur geschaffen. Sie führt in allen Partnerländern zu abgestimmten Kurskonzepten und integriert gemeinsame Lehr- und Lernunterlagen. Diese Inhalte werden über die Plattform 'Snow.institute‘ der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden."

Was sind die Lawinenszenariokarten?

Jakob Schwarz, Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol:
"Die Lawinenszenariokarten, kurz auch Lawinenkarten, können wir dank des Lawinenbulletins des bereits bekannten ‚Lawinen.report‘ täglich aktualisiert erstellen. Sie bilden eine wichtige Grundlage und Hilfe für die Lawinenkommissionen bei deren Entscheidungsfindung.“

Wie funktioniert die neue, gemeinsame Software mit App?

Michael Winkler, Abteilung Krisen- und Gefahrenmanagement, Land Tirol:
"Im Rahmen des Cairos-Projekts haben wir eine neue, gemeinsame Softwareplattform mit dazugehöriger App entwickelt. Sie wird ‚Risiko.report‘ heißen und die aktuellen Systeme ersetzten. Das soll die Informationsbeschaffung, Entscheidungsfindung, Dokumentation und Kommunikation zwischen den Kommissionen und den Entscheidungsträgern vereinfachen.“

gst

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Kontakt

Generalsekretariat des EVTZ "Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino"

Waaghaus - Laubengasse 19/A, I-39100 Bozen

+39-0471-402026

info@euregio.info

europaregion.euregio@pec.prov.bz.it

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