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Jetzt mit Autonomiereform: Neuer Euregio-Kompetenzmonitor vorgestellt

Kompatscher: „Einzigartiges Nachschlagewerk zu den Zuständigkeiten der Euregio-Länder für Forschung, Verwaltung und Öffentlichkeit“ – Aktualisierte Version zeigt neue Handlungsspielräume auf

  • 25.03.2026
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck).
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck). © LPA/Fabio Brucculeri
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck). © LPA/Fabio Brucculeri
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. © LPA/Fabio Brucculeri
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. © LPA/Fabio Brucculeri
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“.
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“. © LPA/Fabio Brucculeri)
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“. © LPA/Fabio Brucculeri)
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors.
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors. © LPA/Fabio Brucculeri
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors. © LPA/Fabio Brucculeri
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. © LPA/Fabio Brucculeri
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. © LPA/Fabio Brucculeri
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck.
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. © LPA/Fabio Brucculeri
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. © LPA/Fabio Brucculeri
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Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck).
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck). © LPA/Fabio Brucculeri
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol, Prof. Esther Happacher und Prof. Walter Obwexer (Universität Innsbruck). © LPA/Fabio Brucculeri
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. © LPA/Fabio Brucculeri
„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. © LPA/Fabio Brucculeri
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“.
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“. © LPA/Fabio Brucculeri)
Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und der Verwaltungsbehörde des Interreg-Programms Italien–Österreich, sieht im Kompetenzmonitor ein „„wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm“. © LPA/Fabio Brucculeri)
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors.
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors. © LPA/Fabio Brucculeri
Von links: Florian Klebelsberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Föderalismus in Innsbruck, Professor Obwexer und Professorin Happacher (Universität Innsnruck) bei der Vorstellung des Euregio-Kompetenzmonitors. © LPA/Fabio Brucculeri
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. © LPA/Fabio Brucculeri
Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. © LPA/Fabio Brucculeri
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck.
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. © LPA/Fabio Brucculeri
Der Vortrag von Professor Walter Obwexer, Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck. © LPA/Fabio Brucculeri

Es ist ein europaweit nahezu einzigartiges Nachschlagwerk: Der „Euregio-Kompetenzmonitor“ vergleicht systematisch die verfassungsrechtlich verankerten Zuständigkeiten in Tirol, Südtirol und im Trentino. Am 25. März wurde im Waaghaus in Bozen die zweite, aktualisierte Ausgabe vorgestellt. 

Neue Schwerpunke: Reform der Euregio und Autonomie-Reform 

Wichtige Neuerungen betreffen die Reform der Euregio im Jahr 2021 und die derzeit angestrebte Autonomie-Reform für die Länder Südtirol und Trentino. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher ist überzeugt: 

„Die aktualisierte Ausgabe zeigt klar: Wenn wir unsere Autonomie stärken, eröffnet dies der gesamten Euregio sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten – besonders in Bereichen wie Umwelt- und Energiepolitik, Raumordnung, Bildung, Katastrophenschutz und sozialen Diensten.“

Hilfsinstrument für grenzüberwindende Projekte 

Die Studie wurde unter der wissenschaftlichen Leitung der Innsbrucker Universitätsprofessorin Esther Happacher und der Universitätsprofessoren Walter Obwexer und Peter Bußjäger erstellt. Sie analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio und vergleicht die dafür erforderlichen Zuständigkeiten des Landes Tirol mit denen der Länder Südtirol und Trentino. Damit bietet sie der Forschung, Verwaltung und breiteren Öffentlichkeit ein valides Instrument, um grenzüberwindende Projekte zu erleichtern, Verwaltungsprozesse transparenter zu machen und die territoriale Zusammenarbeit gezielt weiterzuentwickeln.

Universitätsprofessorin Esther Happacher unterstrich im Namen des Projektteams die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kompetenzen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit: 

„Die Neuauflage des Kompetenzmonitors bietet Einblick in die neuesten Entwicklungen der Zuständigkeiten Südtirols und des Trentino durch die Reform des Autonomiestatuts, aber auch hinsichtlich der Neuerungen für Tirol. Zudem zeigt sie, wie gesetzliche Entwicklungen seit 2021 – von Verwaltungsreformen bis zur Ausübung erweiterter Legislativbefugnisse – die Möglichkeiten für gemeinsame Euregio-Projekte deutlich vergrößern.“

Martha Gärber, Direktorin der Abteilung Europa und Verwaltungsbehörde Interreg Italien–Österreich sieht im Kompetenzmonitor ein

 „wesentliches Orientierungsinstrument für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Interreg-Programm: Er zeigt klar, wo Partner gemeinsame Projekte sinnvoll ansetzen können und wie dadurch die strategische Kooperation – auch über die Euregio hinaus – gestärkt werden kann.“

Die neue Ausgabe ergänzt die 2021 gemeinsam mit der Euregio Ohne Grenzen (Kärnten, Venetien und Friaul-Julisch Venetien) veröffentlichte Erstausgabe um neue Entwicklungen, vertiefte Rechtsvergleiche und Empfehlungen zum Abbau von Grenzhindernissen. Sie wurde im Rahmen des von der EU finanzierten Interreg VI‑A Italien–Österreich Projekts „Fit for Cooperation – Cross Border Obstacles“ (Fit4Co CBO) erstellt. 

Der Kompetenzmonitor ist online auf der Webseite des Euregio-Projekts Fit4Co CBO und als Printausgabe auf Nachfrage in den Euregio-Büros erhältlich. 
INFOBOX

Fit4Co: Brückenbauer für öffentliche Verwaltungen

Fit for Cooperation (Fit4Co) macht die öffentlichen Verwaltungen in den Europaregionen „fit“ für Kooperationen. Es baut Hürden ab, begleitet Projekte und die stärkt die Zusammenarbeit langfristig. Die Euregio Tirol-Südtirol-Trentino rief das Projekt „Kompetenzmonitor“ gemeinsam mit der Euregio Ohne Grenzen (Kärnten-Friaul Julisch-Venetien-Venetien) ins Leben. Gefördert wird es durch das Programm Interreg VI-A Italien-Österreich 2021-2027. Von Oktober 2024 bis Juni 2025 entwickelten insgesamt 17 Projekttandems ihre Ideen im Rahmen von Fit for Cooperation zu konkreten Projektplänen weiter. 

Ergänzend dazu wurden ihnen gezielte Schulungen zur grenzüberwindenden Zusammenarbeit angeboten und ein nützliches Nachschlagwerk wie der Euregio-Kompetenzmonitor aktualisiert. Die 176 Seiten umfassende Publikation gilt als zentrales Referenzwerk, um die Zuständigkeiten der Euregio-Länder Tirol, Südtirol und Trentino über mehrere Verwaltungsebenen – Staat/Bund, Region/Land, Gemeinden – systematisch gegenüberzustellen.

red/gst

Download

  • Cover des aktualisierten Euregio-Kompetenzmonitors in deutscher Sprache
    Euregio (.pdf, 8 MB)

    Der aktualisierte "Euregio-Kompetenzmonitor“ wirft einen Blick auf den rechtlichen Rahmen für die grenzüberwindende Zusammenarbeit in Forschung, Verwaltung und breiteren Öffentlichkeit.

    © Euregio

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Generalsekretariat des EVTZ "Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino"

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