Wie fesselnd ist eine Geschichte? Funktionieren Regie, Kameraführung und Schnitt? Wie wirkt die visuelle Erfahrung des Films? Wie unterstützt die Musik die Erzählung? Sind die schauspielerischen Leistungen überzeugend? Und spiegelt der Film unsere Lebenswelt wider? Mit diesen Fragen setzt sich die EuregioYoungJury während einer intensiven Festivalwoche beim Bolzano Film Festival Bozen auseinander.
Für die EuregioYoungJury 2026 werden neun filminteressierte Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren aus Südtirol, Tirol und dem Trentino gesucht. Nach einem zweitägigen Workshop sichten und bewerten die jungen Juror:innen eine Auswahl an Spiel- und Dokumentarfilmen, die von der künstlerischen Leitung des Festivals aus den verschiedenen Sektionen des BFFB ausgewählt werden. Die EuregioYoungJury vergibt während des Abschlussabends einen mit 1.000 Euro dotierten Preis für den Besten Film.
Die Initiative wurde 2016 von Helene Christanell in Zusammenarbeit mit der Euregio gegründet und feiert im Jahr 2026 ihr 10-jähriges Bestehen. Während ihrer Juryarbeit treffen die Teilnehmenden auf Expertinnen und Experten, analysieren Filme auf professionellem Niveau und übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe, einen Preis zu verleihen, der die Filmkultur würdigt.
Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 18 Jahren aus Südtirol, Tirol und dem Trentino, die sich für Film, Filmkritik und lebendige Diskussionen begeistern. Eine Fachjury wählt neun Jurymitglieder aus – jeweils drei aus jeder Region. Begleitet werden die Jugendlichen vom Tutor Arnold Schnötzinger (Wien) sowie den Tutorinnen Rita Maria Lupi (Bozen) und Irene Egger, pädagogische Mitarbeiterin des Jugenddienstes Bozen und Mitarbeiterin des BFFB.
Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 8. Februar 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen unter: filmfestival.bz.it
Die EuregioYoungJury ist eine Iniziative des Bolzano Film Festival Bozen, gefördert von der Autonomen Region Trentino-Südtirol, unter Ehrenschutz der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino und unterstützt von der pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion und in Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen.
Katharina Kolakowski
