Büro der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Bozen vorgestellt
Die Euregio bestehend aus den Ländern Südtirol, Tirol und Trentino hat in Zukunft eine eigene Adresse. Im Gebäude der Eurac in Bozen wurde kürzlich das gemeinsame Euregio-Büro der Öffentlichkeit vorgestellt, und zwar von den Landeshauptleuten Luis Durnwalder, Günther Platter und Lorenzo Dellai. Dabei war man sich einig: Das gemeinsame Büro sei eine "Sternstunde" der Euregio. Das Büro ist eine der vielen Maßnahmen, die man im Gedenkjahr gesetzt habe, deren Wirkung aber weit über dieses Jahr hinausreiche.
Die Landeshauptleute Günther Platter (Tirol), Luis Durnwalder (Südtirol) und Lorenzo Dellai (Trentino) stellten kürzlich die gemeinsamen Büroräumlichkeiten der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Bozen vor. Das Büro ist Drehscheibe und sichtbares Zeichen des gemeinsamen Willens, die Europaregion weiter zu stärken und die Zusammenarbeit der drei Länder zu intensivieren.
„Mit der heutigen Präsentation des gemeinsamen Büros der Europaregion haben wird den Schulterschluss auch auf institutioneller Ebene vollzogen", freut sich LH Günther Platter. „Den Worten folgen Taten und die Zusammenarbeit unserer drei Länder nimmt konkrete Formen an."
„Am Ende des Gedenkjahrs 09 wird mit dem Euregio-Büro in Bozen ein neuer Anfang gemacht und der Euregio ein Gesicht verliehen. Bis dato war die Zusammenarbeit zwischen den Ländern eine wenig institutionalisierte, nun wird ihr mit dem gemeinsamen Büro neuer Schwung und ein ganz neues politisches Profil verliehen", betont LH Luis Durnwalder.
„Wir blicken zurück auf unsere gemeinsame Geschichte und nach vorne in eine Zukunft, die wir gemeinsam aufbauen müssen, im Herzen eines vereinten und pluralistischen Europas. An Herausforderungen - aber genauso an Chancen - wird es uns nicht mangeln. Wenn es uns gelingt, sie anzugehen bzw. zu ergreifen und entsprechend auszubauen, wird es für die Menschen in unseren Ländern große Vorteile bringen und unsere Autonomien werden ihre Vorzüge weiter konsolidieren", sagt LH Lorenzo Dellai.
Das Büro ist mit drei MitarbeiterInnen - Matthias Fink aus Tirol, Birgit Oberkofler Berger aus Südirol und Elena Alberti aus dem Trentino - besetzt. Sie sind Anlauf- und Koordinierungsstelle für Projekte, die im gemeinsamen Interesse der Länder Tirol, Südtirol und Trentino stehen. Weiters werden sie die Öffentlichkeitsarbeit für die Europaregion wahrnehmen.
Es gibt bereits zahlreiche Beispiele für bestehende Kooperationen, etwa in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Kommunikation, Gesundheit, Forschung, Kultur, Bildung, Energie, Umwelt und Fremdenverkehr. „Unser Ziel ist es, diese auszubauen und neue zu erarbeiten, denn in dieser engen Zusammenarbeit liegt auch die große Chance der Europaregion", ist LH Platter überzeugt. Das Kapital der Europaregion liegt in der Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Lösungen.







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