News

Tirol nutzt die Tour of the Alps als Zugpferd zur Stärkung der Euregio-Gemeinschaft

Nachdem die Schlagzeilen der letzten Monate nur Meldungen über Reisebeschränkun-gen und abgesagte Sportveranstaltungen beinhalteten, liefert die Tour of the Alps nun einen großen Lichtblick: Das grenzüberschreitende Etappenrennen dient als wichtiger Impuls, um die Zusammenarbeit zwischen Tirol, Südtirol und dem Trentino hervorzuheben. Dabei steht in erster Linie der Sport im Fokus.

In Imst wird die dritte Etappe der TotA 2021 gestartet (Credits: Imst Tourismus)
Zoomansicht In Imst wird die dritte Etappe der TotA 2021 gestartet (Credits: Imst Tourismus)

Die Tour of the Alps verkörpert seit ihrer Gründung die beiden Werte Zusammenarbeit und Kooperation. Werte, die von der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino seit jeher großgeschrieben werden und in der Welt des Sports tief verankert sind. Aufgrund der Reisebeschränkungen hat der Radsport einige schwierige Monate hinter sich – nun soll die Rundfahrt in den drei Euregio-Gebieten, die vom 19. bis 23. April 2021 über die Bühne geht, einen entscheidenden Impuls für den oft zitierten Re-Start geben.

Im vergangenen August wurde die Tour of the Alps im Zuge der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Gründung eines neuen Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) in Alpbach als Paradebeispiel für die Förderung weiterer grenzüberschreitender Initiativen und Veranstaltungen bezeichnet.

 

Unter anderem dank dieser Radrundfahrt ist das Bewusstsein der Bürger für die bedeutende Rolle der Euregio in den letzten Jahren gestiegen, hieß es damals. Ausgehend von dieser soliden Basis haben Tirol, Südtirol und das Trentino ihre Zusammenarbeit weiter gestärkt.

Gerade in der heutigen Zeit wird zunehmend sichtbar, dass eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit für eine prosperierende Zukunft entscheidend ist“, macht Tirol Werbung-Geschäftsführer Florian Phleps deutlich. „Der Radsport hat in unserem Fall eine Pionierrolle eingenommen. Mit der Tour of the Alps haben wir ein wirkungsvolles und sichtbares Zeichen für die Kooperation in unserer Europaregion geschaffen und diese für die Bevölkerung mit Leben gefüllt. Solche gemeinsamen Initiativen wollen wir mit dem dafür gegründeten Verbund Euregio Connect weiter ausbauen.

Der Radsport hat im gesamten Euregio-Gebiet eine große Tradition, wobei er besonders in Tirol tief verwurzelt ist. Hier wird das Rad nicht nur als geeignetes Fortbewegungsmittel für Entdeckungstouren in den Bergen gesehen, sondern auch gemäß eines ökologischen Tourismus-Konzepts nachhaltig gefördert. Zusätzlich dazu fungiert das Bundesland häufig als Ausrichter von bedeutenden internationalen Großveranstaltungen. Als derartige Großveranstaltung kann auch die Tour of the Alps gesehen werden, bei deren vierter Ausgabe Innsbruck bereits zum dritten Mal als Etappenort anvisiert wird.

Seinen vorläufigen Höhepunkt in der jüngeren Tiroler Geschichte erlebte der Radsport im Jahr 2018, als in Innsbruck die UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde. Eine wichtige Rolle bei der Organisation der WM spielte die Landestourismusorganisation Tirol Werbung für die das Radfahren bzw. der Radsport eines der Kernthemen bildet. Dazu zählt auch der Mountainbike-Sport, der dank der Talente Laura Stigger und Mona Mitterwallner im Land eine große Beachtung findet.

Der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Florian Phleps, freut sich auf den Start der Tour of the Alps: „Nach den letztjährigen Absagen in der Welt des Sports und den Monaten voller Reisebeschränkungen, blicken wir dem Sommer 2021 optimistisch entgegen. Dieses Etappenrennen bildet den idealen Auftakt hierfür und zeigt eindrucksvoll, wie groß die Lust auf Berg- und Outdooraktivitäten in der Gesellschaft ist.

Schon im April 2017, als die allererste Etappe der Tour of the Alps mit dem kurze Zeit später verstorbenen Sieger Michele Scarponi über die Bühne ging, fungierte Innsbruck als Etappenziel. Nun wird auch die erste Etappe der diesjährigen Ausgabe am Montag, 19. April in der Tiroler Landeshauptstadt beendet. Von Brixen aus geht’s über 140,6 km nach Innsbruck, wobei das Fahrerfeld einen Stadtrundkurs über zwei Runden absolvieren muss. Bei diesem Rundkurs sticht der Anstieg nach Axams besonders ins Auge – dieser war bereits beim Mannschaftszeitfahren der Weltmeisterschaft von 2018 Teil der Strecke und brachte dort gar einige Teilnehmer an ihre Grenzen.

Die zweite Etappe am Dienstag, 20. April wird ausschließlich auf Nordtiroler Boden gefahren und endet nach 121,5 Kilometern in Feichten im Kaunertal. Das Teilstück führt im ersten Teil unter anderem durch Arzl (Leins), den Heimatort von Ski-Legende Benjamin Raich, ehe gleich zwei Mal ein Anstieg zum Piller Sattel bewältigt werden muss. Auf dem letzten Teil wartet auf die Teilnehmer eine weitere Rampe mit einer maximalen Steigung von über zwölf Prozent.

Die dritte Etappe am Mittwoch, 21. April wird in Imst in Nordtirol gestartet und endet nach 162 Kilometern in der Vinschger Gemeinde Naturns. Zu Beginn des Teilstücks bietet ein Stadtrundkurs den Fahrern die Möglichkeit, ihre Muskeln aufzuwärmen, ehe es ein weiteres Mal hoch zum Piller Sattel geht und das Teilnehmerfeld sich anschließend über den Reschenpass in Richtung Südtirol verabschiedet.

DAS PROGRAMM DER TOTA IN TIROL

Montag, 19. April (erste Etappe: Brixen-Innsbruck, 140,6 km)
15:30 Uhr: Ankunft in Innsbruck – Rennweg

Dienstag, 20. April (zweite Etappe: Innsbruck-Feichten im Kaunertal, 121,5 km)

10:15 Uhr: Treffpunkt Innsbruck, Rennweg
10:50 – 11:50 Uhr: Unterschriftenbogen
12:05 Uhr: Neutralisierter Start
12:15 Uhr: Offizieller Start (km 0)
15:30 Uhr: Ankunft in Feichten im Kaunertal - Feichten

Mittwoch, 21. April (dritte Etappe: Imst-Naturns, 162 km)

08:30 Uhr: Treffpunkt Imst, Sparkassenplatz
08:40 – 09:40 Uhr: Unterschriftenbogen
09:50 Uhr: Neutraler Start (km 0)


» alle News


Inhalt teilen:  Facebook google+ twitter