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Olympische Winterspiele: Kompatscher bei Auftakttreffen in Mailand

"Die Olympischen Winterspiele 2026 werden nachhaltige Spiele sein, ohne große umweltbelastende Baumaßnahmen“, das betonte Landeshauptmann Kompatscher beim organisatorischen Startschuss in Mailand.

Beniamino Casadei (Il Giornale, Mitte) diskutierte mit dem Trentiner Landesrat Achille Spinelli (l.) und Arno Kompatscher (r.). (Foto: LPA/Michele Bolognini)
Zoomansicht Beniamino Casadei (Il Giornale, Mitte) diskutierte mit dem Trentiner Landesrat Achille Spinelli (l.) und Arno Kompatscher (r.). (Foto: LPA/Michele Bolognini)
LH Kompatscher beim Orientation Seminar: "Die Spiele werden nachhaltig sein und Südtirol mit keinen Baumaßahmen belasten." (Foto: LPA/Michele Bolognini)
Zoomansicht LH Kompatscher beim Orientation Seminar: "Die Spiele werden nachhaltig sein und Südtirol mit keinen Baumaßahmen belasten." (Foto: LPA/Michele Bolognini)
Beim Auftakttreffen für die Winterspiele 2026: Die Südtirol-Delegation in Mailand. (Foto: LPA/Michele Bolognini)
Zoomansicht Beim Auftakttreffen für die Winterspiele 2026: Die Südtirol-Delegation in Mailand. (Foto: LPA/Michele Bolognini)

Im Hinblick auf die XXV. Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina, aber auch in Antholz in Südtirol ausgetragen werden, nahm Landeshauptmann Arno Kompatscher gemeinsam mit dem Trentiner Landesrat Achille Spinelli heute (10. Dezember) in Mailand als Redner am sogenannten Orientation Seminar teil. In diesem Auftakttreffen geht es um die Grundausrichtung der in gut sechs Jahren beginnenden Spiele. Neben Vertretern des Internationalen und des Italienischen Olympischen Komitee, IOC und CONI, diskutieren dort auch Repräsentanten der ausrichtenden Regionen Lombardei und Venetien, der Länder Südtirol und Trentino, der Städte Mailand und Cortina sowie frühere und aktuelle Ausnahmeathleten mit.

Olympische Spiele ohne dauerhafte Belastung

Kompatscher sagte: "Heute legen wir den Grundstein für die enge Zusammenarbeit, die wir nicht nur bis zu den Spielen, sondern darüber hinaus an den Tag legen müssen. Vor allem", betonte der Landeshauptmann, "wird die Olympiade 2026 praktisch ohne dauerhafte Belastung für Südtirol auskommen: Die Sportanlagen stehen bereits, da Antholz bereits in zwei Monaten die Biathlon-Weltmeisterschaft ausrichten wird." Die nötigen Verkehrsinfrastrukturen dagegen – zum Beispiel die Riggertalschleife – waren unabhängig von der Ausrichtung der Spiele bereits geplant. Aus sportlicher Sicht schließlich zeigte sich Kompatscher "stolz darauf, dass eine olympische Disziplin in Südtirol ausgetragen wird, einem Land, das in Pyeongchang 2018 immerhin 40 Prozent der italienischen Athleten gestellt hat". Auf die Frage, was seine emotionalste olympische Erinnerung sei, nannte Kompatscher die von Armin Zöggeler in Turin 2006 errungene Goldmedaille im Kunstbahnrodeln.

Südtirol-Delegation in Mailand

Armin Zöggeler, der Ausnahmeathlet aus Völlan, hätte auch im Rahmen des heutigen Orientation Seminars sprechen sollen; ein Grippevirus machte ihm leider einen Strich durch die Rechnung. Südtirol war mit Erika Pallhuber, der Generalsekretärin des Organisationskomitees der Biathlon-Weltmeisterschaft von Antholz 2020, trotzdem auf der Bühne vertreten. Auch weitere namhafte Entscheidungsträger aus Südtirols Sport- und Wirtschaftswelt waren in Mailand mit dabei, darunter die ehemalige Spitzen-Skiläuferin Manuela Mölgg und IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger, den die Landesregierung erst kürzlich zum Mitglied im Stiftungsrat für "Milano-Cortina 2026" ernannt hatte. 

LPA/mb/gst


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