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Filmfestival Bozen: Euregio-Schülerjury prämiert besten Film

... und der Siegerfilm der Euregio Schüler*innen-Jury heißt: „Un giorno all‘improvviso" von Ciro D’Emilio. Am Samstag, den 13. April 2019 hat die Euregio Schüler*innen-Jury, bestehend aus den 9 Schüler*innen: Alessandro Callin Tambosi, Trento, Frayo Gelmini, Bozen, Nadine Gleirscher, Neustift (Tirol), Florian Steiner, Zirl (Tirol), Thomas Sutti, Innsbruck/Brixen (Tirol), Davide Toldo, Pergine (Trentino), Sara Weithaler, Schnals (Südtirol/Alto Adige), Julius Wiemann Raffeiner, Meran, Medea Zingerle, Mühlen in Taufers (Südtirol/Alto Adige), unter drei gesichteten Spielfilmen und zwei Dokumentarfilmen, ihren Siegerfilm "Un giorno all'improvviso" von Ciro D'Emilio prämiert.

Euregio-Schülerjury bei der Prämierung ihres besten Films. Foto: Manuela Tessaro
Zoomansicht Euregio-Schülerjury bei der Prämierung ihres besten Films. Foto: Manuela Tessaro

Die Schüler*innen-Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

 „Auf eine unglaubliche Art und Weise schafft es der Film, den Zuschauer bereits in den ersten 30 Minuten auf emotionaler Ebene an den Stuhl zu fesseln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der persönlichen Weiterentwicklung der Hauptpersonen, insbesondere geht der Regisseur auf die facettenreiche Darstellung der Beziehung zwischen Mutter und Sohn ein.
Der Zuschauer erlebt die Perspektive von Antonio hautnah, mit all seinen Höhen und Tiefen. Das Kreieren einer solchen Atmosphäre ist einer der Hauptgründe, weshalb wir diesen Film als Siegerfilm ausgewählt haben.
Eine überzeugende Szenenstruktur, sowie eine realitätsgetreue Darstellung untermalen diese Atmosphäre auf authentische Art und Weise. Etwaige Symbole wurden gut gewählt und hervorragend in den Film eingebaut. Das Erstlingswerk von Ciro D’Emilio verfügt über eine sehr eindrucksvolle Besetzung. Nach intensiver Auseinandersetzung ist es uns, der Schüler-Jury am Film Festival Bozen, eine Ehre, den Film „Un giorno all’improvviso“ mit unserem Preis auszuzeichnen.“

Der Spielfilm "Un giorno all'improvviso" von Ciro D'Emilio hat auch von der Hauptjury des Filmfestivals eine besondere Erwähnung erhalten - mit folgender Begründung: „Der Film zieht hinein in den Alltag einer fragilen Mutter und ihres frühreifen Sohnes in einer Welt, die ihnen nichts schenkt. Ein Film, der in die Tiefe geht, geschrieben mit feiner Psychologie, absolut realistisch und glaubwürdig.“ 


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