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SOLAR TIROL bietet Online-Kartendienst für Solarpotenzial in Tirol

300.000 Anfragen auf Online-Plattform

LR Johannes Tratter freut sich über den Erfolg des Online-Kartendienstes von SOLAR TIROL
Zoomansicht LR Johannes Tratter freut sich über den Erfolg des Online-Kartendienstes von SOLAR TIROL

Wie viel Solarenergie kann mit den richtigen technischen Mitteln auf dem Dach eines bestehenden oder zukünftigen Gebäudes erzeugt werden? Informationen dazu liefert das kostenlose Online-Service von SOLAR TIROL. Dieses berechnet, in welchem Ausmaß sich Dachflächen von Gebäuden für die Nutzung von Solarenergie eignen. Auch im zweiten Jahr des Solarinformationssystemes, das unter www.tirolsolar.at aufgerufen werden kann, zieht Raumordnungslandesrat Johannes Tratter positive Bilanz: „Wir verzeichneten in diesem Jahr wiederum knapp 300.000 Zugriffe. Das zeugt vom Bewusstsein und Interesse der Tirolerinnen und Tiroler für die Nutzung von Solarenergie.“

Solarpotenzial für den zukünftigen Wohnbau

Die Website www.tirolsolar.at ist ein Onlinedienst mit räumlich hochaufgelösten Solarpotenzialkarten, die konkrete Empfehlungen für die Ausbaumöglichkeiten der Solarenergie in Tirol enthalten. „Die frei zugängliche Datenbank ermöglicht, öffentlichen sowie privaten Nutzerinnen und Nutzern, das Solarpotenzial ihres Daches sowie die dafür optimale Nutzungstechnologie zu ermitteln. Darüber hinaus kann auch das Solarpotenzial für freie Grundstücke bereits vor Baubeginn berechnet werden, womit Tirol über ein wichtiges Planungsinstrument für eine optimale Energiestrategie verfügt“, erklärt LR Tratter.

3,5 Millionen Solar-Eignungsflächen in Tirol

Für die Berechnung der Solar-Nutzungspotenziale wurden alle Hausdächer in Tirol analysiert. Damit steht den AnwenderInnen eine umfangreiche Datensammlung bereit, die jede Adresse und jedes Grundstück umfasst, erläutert Projektleiter Manfred Riedl. „Insgesamt sind auf Tirols Hausdächern 3,5 Millionen Flächen für Solarenergie geeignet. Darüber hinaus können über die Webseite Simulationen erstellt werden, die die Sonnenbahn und die damit einhergehenden Solarenergiepotenziale für jeden Standort in Tirol berechnen.“

Datenumfang: Beschattungen werden berücksichtigt

  Die für das Solarinformationssystem benötigten Daten wurden von 2012 bis 2015 von der Abteilung Statistik des Landes und dem Tiroler Rauminformationssystem TIRIS in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck erfasst. Ob Geländehorizont, Bewölkung oder Verschattung durch Bäume oder Gebäude – all diese Faktoren wurden bei der Berechnung des Strahlungswerte und des Solarpotenzials berücksichtigt.

Über Tirol energieautonom

Bis zum Jahr 2050 will das Land Tirol energieautonom sein und sich weitgehend selbst mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen. Dazu soll der Gesamtenergiebedarf halbiert und der Anteil regenerativer Energieträger erheblich gesteigert werden. „Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Kraft der Sonne intensiver genutzt werden. Dass Tirol ein enormes Solarpotenzial besitzt, zeigt unter anderem das Projekt SOLAR TIROL“, so LR Tratter.

Weitere Informationen finden sich unter  www.tirol.gv.at/statistik-budget/tiris/tiris-anwendungen/solar-tirol/.


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