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Junger Blick auf die Euregio: Ausstellung Euregio-landia noch bis 31. Januar

Mit der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino haben sich 15 Studierende der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen auseinandergesetzt. Ihr unvoreingenommener und jugendlicher Blick auf die Euregio und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema haben in verschiedenen Arbeiten Ausdruck gefunden, die seit heute (15. Jänner) und noch bis zum Monatsende an der Eurac im Rahmen der Ausstellung "Euregio-landia" zu sehen sind.

Die Ausstellung Euregio-landia wurde heute an der Eurac eröffnet (Foto: Armin Gluderer)
Zoomansicht Die Ausstellung Euregio-landia wurde heute an der Eurac eröffnet (Foto: Armin Gluderer)
Die Ausstellung Euregio-landia ist bis Ende Januar an der Eurac zu bestaunen (Foto: Armin Gluderer)
Zoomansicht Die Ausstellung Euregio-landia ist bis Ende Januar an der Eurac zu bestaunen (Foto: Armin Gluderer)
Junge Sicht auf die Europaregion
Zoomansicht Junge Sicht auf die Europaregion
Großes Interesse junger Leute für die Euregio (Foto: Armin Gluderer)
Zoomansicht Großes Interesse junger Leute für die Euregio (Foto: Armin Gluderer)

Es sind insgesamt 43 Siebdrucke, die im Rahmen von Euregio-landia gezeigt werden. Sie wollen die Besonderheiten, aber auch Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Euregio in gesellschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht aufzeigen. Die Kunstausstellung wurde heute von Birgit Oberkofler vom Gemeinsamen Büro der Europaregion, den drei Bozner Uni-Professoren Antonino Benincasa, Jonathan Pierini und Emanuela De Cecco im Beisein der 15 jungen Kunstschaffenden eröffnet.

Die gezeigten Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Illustration, Typographie und Grafikdesign. Die Ausstellung illustriert die kulturelle Rolle, die Bedeutung und Deutungen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino im Kontext der Alltagskultur der drei Partnerregionen.

Wie Birgit Oberkofler bei der Eröffnung betonte, stehe die Europaregion für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, für das Wegräumen von Hindernissen und Schranken jedweder Art, für Vernetzung, Schaffung von Synergien und Einsparung von Ressourcen. "Sie steht aber auch für eine neue, zeitgemäße Art zu denken, zu handeln und zu leben. Auf diese Weise öffnen sich für und durch die Europaregion noch nie da gewesene Spielräume, die schlussendlich zu mehr Lebensqualität und Wohlstand führen sollen", so Oberkofler, "wenn materielle Grenzen und damit Grenzen im Kopf fallen, tun sich auch kreative Freiräume auf."

"Die Studierenden der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen haben dieser neuen Realität in ihren Werken Rechnung getragen und sind unbedarft und auf kreative, oftmals auch unorthodoxe Weise, an die Aufgabe herangegangen", unterstrichen die betreuenden Professoren Antonino Benincasa, Jonathan Pierini und Manuela De Cecco. "Man spürt aus den Werken, dass sie von jungen Leuten geschaffen wurden, die durch ihr vernetztes und globales Denken die Europaregion verinnerlicht haben und alle Voraussetzungen in sich tragen, eine positive Veränderung der Gesellschaft hin zu mehr Offenheit und Freizügigkeit zu bewirken," so Benincasa. 

Die Autoren der Kunstdrucke sind Julia Albert, Elisabetta Boriello, Gideon Breu, Hannes Haefner, Verena Hamberger, Gaia Inserviente, Joanna Lehnis, Sebastian Martin, Valeria Mento, Matteo Pra Mio, Martina Ranedda, Vera Rehbichler, Marie Rothemund, Jannis Schaefer, Julia Vogt. Die signierten Kunstdrucke wurden in der Siebdruckwerkstatt der Fakultät für Design und Künste realisiert und können voraussichtlich ab März in limitierter Auflage im Museion-Shop erworben werden. Die Ausstellung "Euregio-landia" ist bis zum 31. Januar in der Bozner Eurac, Drususallee 1, frei zugänglich.


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