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Kunst im öffentlichen Raum im Fokus

Ob Skulpturen, Graffities oder Installationen – die künstlerische Gestaltung von Straßen, Plätzen, Parkanlagen oder Landschaften ist vielfältig und auf den ersten Blick oft nicht erkennbar. Was Kunst im öffentlichen Raum sein kann, beleuchten 33 Tiroler und Südtiroler AutorInnen im gleichnamigen Themenheft der gemeinsamen Kulturberichte aus Tirol und Südtirol. Kulturlandesrätin Beate Palfrader und ihr Südtiroler Amtskollege Philipp Achammer stellten die über 150 Seiten starke Publikation heute in Bozen vor.

Bei der Präsentation im Foyer der Handelskammer Bozen (v.li): Redakteurin Petra Streng, LR Kultur Philipp Achammer, Tirols LRin Kultur Beate Palfrader, Redakteurin Sylvia Hofer, HAKA-Präsident Michl Ebner (Foto: LPA/JW)
Zoomansicht Bei der Präsentation im Foyer der Handelskammer Bozen (v.li): Redakteurin Petra Streng, LR Kultur Philipp Achammer, Tirols LRin Kultur Beate Palfrader, Redakteurin Sylvia Hofer, HAKA-Präsident Michl Ebner (Foto: LPA/JW)
Die heutige Vorstellung des neuen Themenhefts "Kunst im öffentlichen Raum" der Gesamttiroler Kulturberichte - Foto: LPA/jw
Zoomansicht Die heutige Vorstellung des neuen Themenhefts "Kunst im öffentlichen Raum" der Gesamttiroler Kulturberichte - Foto: LPA/jw
Die beiden Schriftleiterinnen Petra Streng und Sylvia Hofer - Foto: LPA/jw
Zoomansicht Die beiden Schriftleiterinnen Petra Streng und Sylvia Hofer - Foto: LPA/jw
„Lange Zeit sah man in der Kunst im öffentlichen Raum die Verschönerung eines Bauwerkes", erklärte LRin Palfrader eingangs. Doch sie sei weit mehr als ein Denkmal oder eine Brunnenfigur auf einem Platz. „Ob Obdachlosigkeit, Tourismus oder Bürgerbedürfnisse in Städten - heute sind es zusehends temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum, die sich mit gesellschaftspolitischen Problemen und Ansprüchen auseinandersetzen."
Um Arbeiten im und für den öffentlichen Raum zu etablieren, hat das Land Tirol 2006 die Förderaktion „Kunst im öffentlichen Raum" ins Leben gerufen und seitdem die Umsetzung von 28 Projekten unterstützt. Als Beispiele für einige Initiativen, die neben vielen anderen in die Sondernummer Eingang fanden und gesellschaftliche Trends widerspiegeln, nannte LRin Palfrader das „Hotel Publik Innsbruck" (2013/14), „Alpine Gelände" (2012) oder „Das Wunschamt Wörgl" (2011).
„Der öffentliche Raum ist nicht nur Präsentationsmöglichkeit künstlerischen Schaffens, sondern auch das prägende Gesicht eines Ortes und damit ein Teil seiner Identität", betonte LR Achammer. „Wie vielseitig das Spannungsfeld zwischen Kultur, Raum und Natur ist, zeigt die vorliegende Publikation in einer umfangreichen Themenfülle." Neben ihrem informativen Charakter lade sie auch zum Weiterdenken und zum Besuch der vorgestellten Orte ein.
Neben dem allgemeinen Kulturbericht des Bundeslandes Tirol wird jährlich gemeinsam mit Südtirol ein Themenheft herausgegeben, das die Kultur, Entwicklung sowie die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten Tirols und Südtirols beleuchtet. Für die Konzeption und Redaktion des Themenheftes zeichnen die Tiroler Volkskundlerin Petra Streng und ihre Südtiroler Kollegin Sylvia Hofer von der Abteilung Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen verantwortlich.
Das Themenheft „Kunst im öffentlichen Raum" ist kostenlos beim Land Tirol erhältlich, Abteilung Kultur, Leopoldstraße 3/4, 6020 Innsbruck, E-Mail: kultur@tirol.gv.at, Tel.: 0512-508-3764 oder in Südtirol bei der Autonomen Provinz Bozen, Abteilung Deutsche Kultur, E-Mail: sylvia.hofer@provinz.bz.it, Tel.: 0039-0471-413314.

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