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Grüner Korridor: Thema eines Open-Day-Workshops in Brüssel

Anlässlich der Open Days, die jährlich im Oktober in Brüssel veranstaltet werden, haben Südtirol, Tirol und das Trentino gemeinsam mit anderen Partnerländern und -städten einen Workshop zum Thema Elektromobilität organisiert. Dabei wurde auch das euregionale Projekt des "grünen Korridors" vorgestellt.

Die Initiative „Grüner Korridor“ der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde bei einem Open-Day-Workshop durch Walter Huber vorgestellt
Zoomansicht Die Initiative „Grüner Korridor“ der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino wurde bei einem Open-Day-Workshop durch Walter Huber vorgestellt

Heute, Mittwoch, 9. Oktober 2013, gehen in Brüssel die Open Days (Europäische Woche der Städte und Regionen) zu Ende, die seit 2003 jedes Jahr vom Ausschuss der Regionen und von der Generaldirektion Regionalpolitik (GD MARKT) der Europäischen Kommission organisiert werden. Bei dieser viertägigen Veranstaltungsreihe, die mehr als 100 Workshops, Debatten und Ausstellungen umfasst, hat das Land Südtirol am gestrigen Dienstag, 8. Oktober, gemeinsam mit dem Trentino, dem Land Tirol, den Regionen Akershus County (NO), Eastern Scotland (UK), Skane Region (SE), Braunschweig (DE) und der Freien Hansestadt Hamburg (DE) einen Workshop zum Thema "European regions and cities empowering electromobility", organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden neue und innovative saubere Transportlösungen mit alternativen Kraftstoffen wie Elektrizität und Wasserstoff vorgestellt. 

Unter anderem erläuterte der Walter Huber, Präsident des Instituts für innovative Technologien, die gemeinsame Initiative "Grüner Korridor" der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Ziel dieses "Grünen Korridors", der zwischen München und Verona verläuft und eine Kooperation zwischen Schiene, Straße und Initiativen im Energiebereich vorsieht, ist eine Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes durch intelligente Energienutzung bzw. dem Einsatz erneuerbarer Energiequellen.

Betont wurde beim Workshop, wie wichtig die Koordination zwischen Unternehmen und öffentlicher Hand, Forschung und privatem Nutzer sei. Zudem sei es unabdingbar, dass die öffentliche Hand Methoden finde, um den Einsatz solcher nachhaltiger und umweltfreundlicher Technologien zu fördern, beispielsweise durch Steuer- und Gebührensenkung oder aber Erleichterungen wie gebührenfreies Parken.

Huber unterstrich insbesondere, dass Elektromotoren, entweder durch Batterien oder durch Wasserstoff betrieben, miteinander nicht in Konkurrenz stünden, sondern wie "Geschwister" zu sehen seien. Schließlich wurde noch darauf hingewiesen, dass "grün" stets mit "teuer" gleichgestellt werde und dass man daher eher von "besseren" Technologien reden sollte. Alle Referenten waren sich darüber einig, dass dies der Weg der Zukunft sei.


(LPA/jw)


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