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Alpeuregio Summer School: Europawissen als Startvorteil

Als "Startvorteil für die berufliche Karriere" wertete heute (19. September) der Direktor der Landesabteilung Europa, Thomas Mathà, das Europawissen. Ein solches können sich Jungakademiker bei der Alpeuregio Summer School aneignen. Die elf Südtiroler Teilnehmenden an der diesjährigen dritten Auflage zogen heute in Bozen Bilanz und nahmen eine Studienbeihilfe der Alpenbank entgegen.

Die Südtiroler Teilnehmenden der Alpeuregio Summer School zogen heute Bilanz über die von der Landesabteilung Europa über das Brüsseler Außenamt veranstaltete Fortbildung
Zoomansicht Die Südtiroler Teilnehmenden der Alpeuregio Summer School zogen heute Bilanz über die von der Landesabteilung Europa über das Brüsseler Außenamt veranstaltete Fortbildung

Dreißig Südtiroler Jungakademiker hatten sich um einen der Plätze der Alpeuregio Summer School 2013 beworben. Elf wurden zugelassen. Gemeinsam mit weiteren zwanzig Hochschulabsolventen aus Tirol und dem Trentino haben sie im vergangenen Sommer zwei Wochen lang die Hauptstadt Europas und die europäischen Institutionen kennengelernt und bei über 30 Fachvorträgen zu Europathemen ihre beim Hochschulstudium erworbenen Kenntnisse vertieft und ergänzt. "Die Summer School war ganz anders als das Studium: Die Informationen kamen aus erster Hand und waren sehr praxisbezogen", sagte heute einer der Absolventen. "Man muss Brüssel kennengelernt haben, um den europäischen Geist mitzukriegen", so ein weiterer Kommentar. 

"Gerade um Südtiroler Jungakademikern Türen in Richtung Europa zu öffnen, hat die Landesabteilung Europa über ihr Brüsseler Außenamt in Zusammenarbeit mit den Brüsseler Vertretungen der Länder Tirol und Trentino vor drei Jahren die Alpeuregio Summer School aus der Taufe gehoben", so Abteilungsdirektor Mathà. "Wie wichtig es ist, dass unser - global gesehen - kleines und zersplittertes Europa zusammenhält und dass sich ein Europagefühl entwickelt, zeigt die weltweite Krise", so Mathá. Mit dem Besuch der Summer School hätten die Jungakademiker einen Schritt gemacht, um als Botschafter für Europa zu wirken.

Im "Blauen Haus" in der Bozner Gerbergasse, wo die Landesabteilung Europa ihren Sitz hat, übergab heute Alpenbank-Vorstand Michael Atzwanger den Summer-School-Absolventen 2013 eine Studienförderung von 300 Euro. Es sei sein persönliches Anliegen ebenso wie das seiner Bank, junge Leute bei ihrer Fortbildung zu unterstützen. "Der Karriereeinstieg für junge Leute ist heute schwieriger als früher, aber interessanter, da die Welt kleiner geworden ist", so Atzwanger, der erklärte "aus Bankensicht ist Europa noch aufzubauen".

Abschließend betonte Abteilungsleiter Thomas Mathà, dass das die Alpeuregio Summer School auch 2014 eine Neuauflage erfahren werde.


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