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Öffentliche Konsultation für EU-Programm Interreg IV Italien-Österreich - Europaregion stellt sich vor

Zu einer öffentlichen Konsultation über die neue Förderperiode 2014-2020 hat die Verwaltungsbehörde des EU-Programms Interreg IV Italien-Österreich in der vergangenen Woche eingeladen. 120 Fach-Stakeholder diskutierten in Workshops über die Zukunft des Programms und entwarfen gemeinsam Ideen für neue Projekte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sie konnten auch einen Einblick in die Arbeit des EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" gewinnen.

Die öffentliche Debatte über die Zukunft des EU-Programms Interreg IV Italien-Österreich
Zoomansicht Die öffentliche Debatte über die Zukunft des EU-Programms Interreg IV Italien-Österreich

Interreg IV Italien-Österreich ist ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziertes Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Regionalentwicklung. Im Grenzraum zwischen Italien und Österreich kooperieren sechs Regionen in ambitionierten Kooperationsprojekten an "gemeinsamen Lösungen für gemeinsame Problemstellungen". In der jetzigen Förderperiode 2007-2013 wurden an die 130 Projekte zur Förderung wirtschaftlicher Beziehungen, Wettbewerbsfähigkeit, Umweltschutz und nachhaltiger Raumentwicklung finanziell unterstützt. Um die zahlreichen nachhaltigen Erfolge dieser grenzüberschreitenden Projekte mit mindestens je einem Partner in Österreich und Italien auch in der kommenden Förderperiode 2014-2020 umsetzen zu können, hat die Verwaltungsbehörde nun gemeinsam mit ihren Partnerregionen in einer öffentlichen Konsultation die Meinung von rund 120 Fach-Stakeholdern eingeholt.

Die ganztägige Veranstaltung in der vergangenen Woche an der EURAC bot am Vormittag aktuelle Informationen zum Stand der Programmplanung. Dabei berichtete unter anderem der zuständige Vertreter der Europäischen Kommission, Marcin Wójcik, über Möglichkeiten und Bedingungen in den neuen EU-Verordnungen. Am Nachmittag schloss die Veranstaltung mit drei Workshops zu den Themen Innovation/Wirtschaft, Umwelt und Bildung, in denen sich die Fach-Stakeholder in einer moderierten Diskussionsrunde mit Verwaltungsbehörde und Regionalen Koordinierungsstellen über Erfahrungen aus der aktuellen und Erwartungen an die kommende Förderperiode austauschen konnten. Gemeinsam wurden auch Ideen zu neuen Projekten mit grenzüberschreitendem Mehrwert diskutiert.

"Die Meinungen und Anregungen der Stakeholder liefern einen wertvollen Beitrag zum Entwurf der neuen Programmstrategie und der Förderthemen, um den Projektträgern effektive Möglichkeiten und Chancen der Kooperation zu eröffnen", zeigte sich Peter Gamper, Vorsitzender der Verwaltungsbehörde und Direktor im Amt für europäische Integration, zum Abschluss der Veranstaltung zufrieden.

Die Veranstaltung war zudem "Kick-off-Event", also Auftaktveranstaltung für den "European Cooperation Day", dem Tag der europäischen Zusammenarbeit, an dem sich dieses Programm mit zwölf Veranstaltungen zwischen dem 12. und 21. September beteiligt. Ziel dieser gesamteuropäischen Initiative ist es, den EU-Bürgern die europaweit geförderten Interreg-Projekte vorzustellen. Im ganzen Programmgebiet werden in diesem Sinne zahlreiche interaktive Workshops, Events, Informationsveranstaltungen und Ausstellungen organisiert


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