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EVTZ-Präsident Durnwalder trifft EU-Kommissar Hahn: Verstärkt in Forschung investieren

Für einmal nicht in Brüssel, sondern in Ulten ist EVTZ-Präsident Landeshauptmann Luis Durnwalder gestern Abend (6. Februar) mit einem EU-Kommissar zusammengetroffen. Mit Johannes Hahn, zuständig für die EU-Regionalpolitik, hat er sich vor allem über Strategien zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen unterhalten, wobei beide Politiker vor allem auf die Förderung von Innovation und Forschung setzen.

EU-Regionalkommissar Johannes Hahn mit EVTZ-Präsident LH Luis Durnwalder
Zoomansicht EU-Regionalkommissar Johannes Hahn mit EVTZ-Präsident LH Luis Durnwalder

EU-Regionalkommissar Hahn ist derzeit auf Urlaub in Ulten, eine Chance, die der Landeshauptmann genutzt hat, um mit Hahn informell zusammenzutreffen und sich über Entwicklungen in Brüssel und Bozen auszutauschen. "Der Kommissar kennt unser Land sehr gut, weiß also auch über unsere Probleme und Herausforderungen Bescheid", so Durnwalder nach dem Treffen. Informiert hat sich Hahn vor allem über das Fortschreiten der Zusammenarbeit der Länder Tirol, Südtirol und Trentino im Rahmen der Euregio.

"Schließlich liegen diese drei Länder in der gefühlten Mitte Europas, von hier können sehr viele Impulse ausgehen, weshalb ich ihre Kooperation unterstütze, wo immer dies möglich ist", so Hahn.

Eines der Herzstücke der Zusammenarbeit innerhalb der Euregio sind Forschung und Innovation, die Hahn, Durnwalder und dessen Landesregierung als zentrale strategische Bereiche für eine gedeihliche Entwicklung ausmachen. "Es ist wichtig, dass Südtirol sehr viel in die Zukunft und die Innovationsfähigkeit des Landes investiert", unterstrich etwa der EU-Kommissar nach seinem Treffen mit dem Landeshauptmann, der Hahn auch über konkrete Projekte, etwa die geplante Medical School zwischen Bozen, Innsbruck und Trient, auf dem Laufenden gehalten hat.

Ein weiteres Thema des gestrigen Gesprächs war die Entwicklung des ländlichen Raums und deren Förderung durch Brüssel im neuen Planungszeitraum 2014 bis 2020. "Kommissar Hahn hat uns versichert, dass wir keine Angst davor haben müssen, dass keine Geldmittel mehr bereit gestellt werden oder dass der Alpenraum in Brüssel weniger Beachtung finden würde", so Durnwalder. Sehr wohl müssten die ländlichen Gebiete aber selbst Initiativen ergreifen und aktiv bleiben. "Nur dann ist auch mit der Unterstützung aus Brüssel zu rechnen", so der Landeshauptmann, der auch Hahns gestriges Fazit überzeugt mitträgt: "Die Regionalpolitik wird das Gesicht Europas bestimmen und hat deshalb eine große Zukunft, so, wie Südtirol eine große Zukunft hat", so der EU-Kommissar.


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