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EVTZ-Präsident Durnwalder trifft Barroso: Beschäftigung und Schutz der Berggebiete

Ein Plan zur Ankurbelung von Wachstum und Beschäftigung sowie der Schutz der Berggebiete: Um diese Themen ging es am 16. Februar 2012 bei einem Treffen von EVTZ-Präsident Landeshauptmann Luis Durnwalder mit EU-Kommissionspräsident Josè Manuel Barroso in Brüssel. Zum Treffen kam es am Rande der Plenarsitzung des EU-Ausschusses der Regionen (AdR).

EVTZ-Präsident LH Luis Durnwalder mit José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission
Zoomansicht EVTZ-Präsident LH Luis Durnwalder mit José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission

Barroso war heute im Plenum des AdR zu Gast, eine Gelegenheit, die Landeshauptmann Durnwalder genutzt hat, um den EU-Kommissionspräsidenten zu treffen. Durnwalder bedankte sich dabei für den Einsatz der EU in der derzeit schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, erinnerte aber auch an die Berggebiete, die in den Zukunftsstrategien der Union eine weiterhin zentrale Rolle spielen müssten.

"Wenn man die Europa-2020-Strategie umsetzen will, in der es in erster Linie um Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wissen geht, dann wird man nicht umhin kommen, auch benachteiligte Gebiete gezielt zu fördern und in die Umsetzung der Strategie einzubeziehen", so Durnwalder. Schließlich gehe es auch um die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, etwa über die verstärkte Nutzung alternativer Energiequellen.

Mit seinen Kollegen des AdR hat der Landeshauptmann Barroso heute auch die Unterstützung der EU-Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zugesagt. Allerdings gelte darauf zu achten, dass sich diese neuen Programme nicht negativ auf die bereits etablierten im Rahmen der EU-Strukturfonds auswirkten. Grundsätzlich bewertet Durnwalder die Jobprogramme der EU allerdings positiv: "Diese Programme decken sich mit dem, was wir vor wenigen Wochen bereits in der Landesregierung als eine unserer Prioritäten definiert haben: eine Joboffensive, die uns die Vollbeschäftigung auch langfristig sichern soll", so der Landeshauptmann, der an die Südtiroler Ansätze zur Nutzung aufgelassener Industriegebäude und Flächen ebenso erinnert, wie an eine auf Betriebsansiedlungen ausgerichtete neue Wirtschaftsförderung.

In Brüssel diskutiert wurden heute schließlich auch die grenzüberschreitenden Zusammenschlüsse im Rahmen eines Europäischen Verbunds territorialer Zusammenarbeit (EVTZ), wie er bereits von der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino vorgelebt wird. Der AdR hat sich heute dafür ausgesprochen, solche Zusammenschlüsse noch weiter zu fördern und vor allem deren Gründung zu vereinfachen.


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