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Die Gewinner des Umwelt- und Klimapreises 2019

Durch die geltenden Einschränkungen konnten im heurigen Jahr die Gewinner des Umwelt- und Klimapreises 2019 ihre Preise und Urkunden nicht im gewohnt feierlichen Rahmen entgegennehmen.

„Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“, sagt Umweltschutzlandesrätin LHStvin Ingrid Felipe, „doch eine feierliche Auszeichnungsfeier mit allen Gewinnern aus Tirol und Südtirol ist aktuell leider nicht durchführbar. Es sind auch heuer wieder viele innovative Ideen und zukunftsfähige Projekte eingereicht worden, die uns bei der praktischen Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen weiterhelfen. Dazu darf ich gratulieren und mich für das Engagement bedanken.“ Der grenzüberschreitende Preis der Länder Tirol und Südtirol wird bereits seit 2008 ausgeschrieben und durchgeführt.

Vom Ressourcenmanagement bis zum Erhalt von Kulturpflanzen

Viele unterschiedliche Projektthemen wurden auch bei der heurigen Auflage des Umwelt- und Klimapreises eingereicht. Vier Tiroler Einreichungen wurden durch die Fachjury in zwei Kategorien ausgezeichnet. Mit ihrem Konzept „Von der Abfallwirtschaft zum nachhaltigen Ressourcenmanagement" belegte die BHAK/BHAS Innsbruck in der Kategorie „Projekte und Ideen“ den zweiten Platz und konnte bereits 80% der Restmüllmenge in der Schule einsparen. Die Gemeinde Assling erreichte mit der „Saatgutbücherei“, zur Erhaltung alter Kulturpflanzen, Platz drei. In der Kategorie „Maßnahmen und Aktivitäten“ gewinnt die Regio-Tech RegionalentwicklungsGmbH mit der Workshopreihe zur Klimawirksamkeit von alltäglichen Handlungen, Dienstleistungen und Konsumgütern den ersten Preis, das Bio- und Seminarhotel Pointner, welches sich seit Jahren mit der aktiven Müllvermeidung auseinandersetzt, den dritten Platz.

Grenzüberschreitender Umwelt- und Klimaschutz

Der Umwelt- und Klimaschutz sind Aufgaben, die nur durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit nachhaltig verbessert werden können, wie LHStvin Felipe festhält: „Es ist ganz wichtig, dass wir über die Grenzen hinausdenken, kooperieren und miteinander an unseren gemeinsamen Zielen der Klimaneutralität und klimafitten Zukunft arbeiten. Dazu liefern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Jahr neue Impulse, um diesen Zielen näher kommen zu können.“

Kategorie 1: Projekte und Ideen

1. Platz: Gesundheitsbezirk Bozen - Dienst für Diätetik und Klinische Ernährung

2. Platz: BHAK / BHAS Innsbruck

3. Platz: Gemeinde Assling

 

Kategorie 2: Maßnahmen und Aktivitäten

1. Platz: Regio-Tech RegionalentwicklungsGmbH

2. Platz: Ariane Benedikter

3. Platz: Bio- und Seminarhotel Pointner

 

Weitere Informationen unter:

http://www.transkom.it/umwelt-und-klima-preis/tirol/2019/umweltpreisgewinner.htm


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