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Die Euregio braucht mehr Pflegekräfte

Die Seniorenwohnheime in der Europaregion setzen auf qualifiziertes Pflegepersonal. Um die Fachkräfte- und die Qualitätssicherung ging es bei einem Euregio-Workshop in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Seniorenwohnheime heute am Sitz des Gemeinsamen Büros der Europaregion in der Eurac in Bozen.

Die Seniorenwohnheime der Euregio arbeiten grenzüberschreitend bei der Fachkräftesicherung zusammen. Foto: Armin Gluderer
Zoomansicht Die Seniorenwohnheime der Euregio arbeiten grenzüberschreitend bei der Fachkräftesicherung zusammen. Foto: Armin Gluderer
Die Direktoren der Verbände der Seniorenwohnheime aus Südtirol, Oswald Mair, aus Tirol, Robert Kaufmann und aus dem Trentino, Massimo Giordani im Gespräch mit Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach (von links nach rechts). Foto: AG
Zoomansicht Die Direktoren der Verbände der Seniorenwohnheime aus Südtirol, Oswald Mair, aus Tirol, Robert Kaufmann und aus dem Trentino, Massimo Giordani im Gespräch mit Euregio-Generalsekretär Christoph von Ach (von links nach rechts). Foto: AG
In drei thematischen Workshops erörtern die Teilnehmerinnen der Seniorenwohnheime die Sicherung des Pflegepersonals für die Zukunft. Foto: Armin Gluderer
Zoomansicht In drei thematischen Workshops erörtern die Teilnehmerinnen der Seniorenwohnheime die Sicherung des Pflegepersonals für die Zukunft. Foto: Armin Gluderer

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft führt europaweit zu einem immer höheren Pflegebedarf, mit dem alle Länder gleichermäßen zu kämpfen haben. Auch die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino will deshalb einem möglichen Pflegenotstand rechtzeitig vorbeugen und zusammen mit den Verbänden der Seniorenwohnheime Lösungsvorschläge erarbeiten.

Pflegebedarf nimmt europaweit zu

Anders als in vielen Ländern der Europäischen Union haben die Seniorenwohnheime in der Europaregion schon vor Jahren vorgesorgt und ausreichend qualifiziertes Fachpersonal aufgebaut. Mit einem ersten Workshop zur aktuellen Situation des Fachpersonals haben die Seniorenwohnheime der drei Länder heute Vorschläge zur künftigen Verbesserung der Dienstleistungen und Arbeitsbedingungen in der Altenpflege in den Euregio-Gebieten ausgearbeitet.

Euregio will neue Modelle aufzeigen um Fachkräfte in der Pflege zu sichern
Der heutige Euregio-Workshop "Fachkräftesicherung in den Seniorenwohnheimen" sollte dazu dienen, das Ausbildungs- und Einstellungssystem des Personals in der Altenpflege und -betreuung weiter zu verbessern, um dem zunehmenden Pflegebedarf durch die allgemein höhere Lebenserwartung nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ zu entsprechen. Zum einen sollen die unterschiedlichen Ausbildungssysteme evaluiert, verglichen und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Zum anderen geht es darum, das Image des Pflegeberufs in der Öffentlichkeit zu verbessern und in der Folge seine Attraktivität für junge Menschen genauso wie für ältere Ein- oder Umsteiger zu erhöhen, auch was die Entlohnung anbelangt. Außerdem gelte es neue Wege und Modelle aufzuzeigen, was der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegenkomme, zumal Frauen den größten Anteil an den Pflegenkräften ausmachen.

Großes grenzüberschreitendes Jahressymposium im Herbst

Bereits im Herbst findet unter Federführung der Europaregion das Jahressymposium der Seniorenwohnheime in Riva del Garda im Trentino statt.

ag


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