Mobilität und Verkehr

Die Mobilität könnte fast einem Grundbedürfnis des Menschen gleichgestellt werden. Diese Ansicht teilen sehr viele Personen. Demgegenüber steht das Recht auf Ruhe, auf eine nicht gesundheitsgefährdende Umwelt. Den Spagat zwischen diesen Bedürfnissen zu schaffen, ist nicht immer leicht.   Gerade in dem nur begrenzt verfügbaren Raum einer alpinen Europaregion mit ihrer geographisch gegebenen Funktion als Transitgebiet ist Mobilität und Verkehr ein viel debattiertes Thema und wird es auch in der Zukunft bleiben. Darum sieht die Europaregion ihre Aufgabe darin, Lösungen für eine nachhaltige Mobilität aufzuzeigen. In diesem Sinne verspricht ein grenzüberschreitender Ansatz den größeren Erfolg – und diesen Vorteil will die Europaregion nutzen.

Der Brennerbasistunnel

Unter dem Brennerpass entsteht die längste unteriridische Eisenbahnverbindung der Welt. Der Brenner Basistunnel bietet eine attraktive Alternative für den Güterverkehr und eröffnet dem Personenverkehr eine völlig neue Dimension des Reisens.

Romedius-Pilgerweg

Der Romedius-Pilgerweg verbindet die Orte Thaur bei Innsbruck und San Romedio im Trentiner Nonstal. Der erste Weitwanderweg, der im Geiste der Europaregion eingerichtet wurde, verbindet in 12 Etappen und 9.600 Höhenmetern die drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino.

Europaregion ist auf Schiene

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher und sein Tiroler Kollege, LH Günther Platter haben am 15. Dezember 2014 in Innsbruck  die neuen Zug-Direktverbindungen zwischen Innsbruck, Bozen und Lienz sowie die neue Tarifgestaltung vorgestellt.

MONITRAF - Grenzüberschreitende Verkehrspolitik

Im Rahmen des Projektes MONITRAF befasst sich eine Arbeitsgruppe von Fachleuten aus dem Alpenraum mit dem grenzüberschreitenden Alpenverkehr. Aufgrund zweier Alpine-Space-Projekte wurden die Basisdaten betreffend den Schwerverkehr an den Alpenübergängen erhoben, Analysen zu den Verkehrsflüssen ausgearbeitet und Umsetzungsmaßnahmen geprüft sowie eine Verkehrsstrategie für den Alpenraum entwickelt.

"Freundschaftsradweg" München-Venedig

Mit dem EU–Projekt  „Freundschaftsradroute/Ciclovia dell'Amizicia“ (INTERREG IV A Bayern-Österreich und Italien-Österreich 2007-2013) betreibt die Europaregion den Aufbau einer Dachmarke für die Radroute München-Venedig. Ziel des EU-geförderten Projektes ist eine grenzüberschreitende Radfernroute, die München mit Venedig über den Brenner, das Pustertal und Cortina d´Ampezzo verbindet.

 

Rechtstagung zum Transportwesen

Das Gemeinsame Büro der Europaregion hat in Zusammenarbeit mit der Euroregionalen Vereinigung für vergleichendes öffentliches Recht und Europarecht am 10. und 11. Mai 2012 in Bozen eine Fachtagung zu rechtlichen Aspekten rund um das Thema des grenzüberschreitenden Verkehrs von Waren und Personen abgehalten.


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