Kooperationstandems

Diese Seite gibt eine Übersicht über die Fit4Co Tandems, mit Projektkoordinatoren aus dem EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" und dem EVTZ "Euregio Senza Confini/Ohne Grenzen". Ein Bericht von TirolTv zum ersten Treffen der Kooperationstandems finden Sie hier.

Institutionelle Kooperationen bei Fit4Co wurden in folgenden Bereichen geformt:

 

RISIKOPRÄVENTION UND KATASTROPHENSCHUTZ

Projektidee: Grenzüberschreitendes Katastrophenmanagement im alpinen Raum: Projektpartner: UMIT (T), EURAC (I); Projektcoach: Susanne Delle Karth

Ziel dieses Projekts ist die Stärkung der grenzübergreifenden Handlungseffektivität im Katastrophenfall durch das Angebot eines universitären Ausbildungsprogrammes, welches in Nord-, Ost- und Südtirol angeboten werden soll. Die Bewältigung von Katastrophen wird wesentlich durch soziale, wirtschaftliche, institutionelle sowie infrastrukturelle Gegebenheiten bestimmt und erfordert die Vermittlung von Basis- und Spezialwissen abhängig von der Art Katastrophe kombiniert mit den Erfordernissen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im alpinen Raum. (Im Bild links ein Murenabgang, im Bild rechts das Fit4Co Tandem Margit Raich von der Umit und Josef Bernhard von der EURAC mit EVTZ Generalsekretär Matthias Fink - ganz links - und Projektcoach Susanne Delle Karth, ganz rechts).

 

Projektidee: Wetterradarverbund Südtirol – Tirol: Projektpartner: Abt. ZivKat (T), Agentur für Bevölkerungsschutz (BZ), ZAMG (T); Projektcoach: Susanne Delle Karth

Die Abdeckung mit Niederschlagsradaren in Teilen von Tirol, Südtirol und Vorarlberg ist unzureichend. Dadurch können Starkniederschläge u.a. Wetterphänomene nur schlecht erfasst werden, deren Anzahl aufgrund des Klimawandels noch steigen wird. Hierbei baut das Projekt bereits auf breite politische Unterstützung wie dem Beschluss zum Aufbau eines Euregio-Radarverbunds des Dreierlandtages 2019.


Im Rahmen von Fit4Co wurde ein Antrag für das Interreg V-A Projekt „RaDoLive“ ausgearbeitet, das vom CLLD DolomitiLive im Frühjahr 2020 genehmigt wurde.

Pressemitteilung der Presseagentur des Landes Südtirol zum Projekt Wetterradar hier: "Optimaler Standort für Wetterradar gesucht".

(Im Bild das Wetterrdar am Gantkofel; 📸 Autonome Provinz Bozen-Südtirol – Agentur für Bevölkerungsschutz)

 

Projektidee: RAGNAR – Werkzeug zur Erfassung, Beurteilung, Dokumentation und Kommunikation von Risiken auf alpinen Wegen;

Projektpartner: Abt. Waldschutz (T), Ufficio interventi tecnici, patrimonio alpinistico e termale (TN); Projektcoach: Liebgard Fuchs

Kurzzusammenfassug: Leider hat die Zahl der gesperrten Wege in der jüngeren Vergangenheit deutlich zugenommen. Betroffen sind dabei aber nicht nur Ziele in geologisch instabilen oder vom Auftauen des Permafrosts besonders betroffenen Regionen wie am Mt. Blanc oder am Matterhorn, sondern auch Berge und Wege in der heimatlichen Umgebung.

 

 

Damit die Verhältnismäßigkeit in den Maßnahmen und eine vergleichsweise einfache Anwendungsmöglichkeit gewährleistet bleiben, wurde von einer Expertengruppe unter aktiver Einbindung zahlreicher Fachleute anstatt einer Gefahrenbeurteilung eine Risikobeurteilung für alpine Wege (R.A.G.N.A.R.) entwickelt. Das Ziel von R.A.G.N.A.R. liegt darin, den Wegehaltern ein Werkzeug zur Risikobeurteilung zur Verfügung zu stellen, das praxistauglich, fachlich fundiert, gesellschaftlich anerkannt und rechtlich tragfähig ist. Im Wesentlichen geht es also um die Erfassung, Beurteilung und Dokumentation der Risiken gravitativer Naturgefahren durch den Wegehalter und die Kommunikation dieser Risiken an die Bergwanderer, die diese Risiken dann im Zuge ihrer bergsportlichen Betätigung in Eigenverantwortung eingehen.

Am 14.07 fand am Bozner Virgl eine Expertenbegehung mit Vertretern der Behörden und Wegehalter (wie dem AVS, dem LTS - Landesverband derTourismusorganisationen Südtirols - sowie der SAT - Società alpinisti tridentini) statt. Dabei wurde den Südtiroler und Trentiner Teilnehmern das Analysetool Ragnar im Rahmen einer Geländebegehung praktisch veranschaulicht. Das Tandem will auch in Zukunft im Bereich der Eigenverantwortung am Berg gemeinsame Initiativen setzen.

🎤 "Im Rahmen meiner EUREGIO Ratspräsidentschaft begrüße ich auch die Bemühungen, dieses Instrument grenzüberschreitend mit Südtirol und Trentino im Rahmen von Fit4Co weiterzuentwickeln.“ Günther Platter, Landeshauptmann Tirol und Präsident der Europaregion

(Bild oben: Treffen der Tandemgruppe in Alpbach; Bild rechts: Hinweistafeln „Bergwelt miteinander": Um Wanderer und Bergsteiger vor Risiken spezifisch warnen zu können, wurden eigene Hinweistafeln entwickelt, die direkt bei der Gefahrenstelle angebracht werden; Bild links: Ragnar in der Praxis am Bozner Virgl mit Vertretern der Wegehalter)

Mehr Infos in der Broschüre zu RAGNAR. Hier das Video über Ragnar zur Expertenbegehung in Bozen.

Idea di progetto: MOIDRA - Entwurf und Implementierung von Wasserrisikomodellen für die Überwachung und Bewertung des hydrogeologischen Verschlusses von Wasserwerken in kleineren Wasserläufen

Projekpartner: Ivan Minella, Comune di Santa Giustina (BL); Elena Ponte, Comune di Talmassons (UD); Marco Mazzilis, Comune di Comeglians (UD); Matthias Themessl, ZAMG - Stabstelle Forschung und Innovation (Wien) - AT. Coach: Claudia Forzan.

Im Hinblick auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit an Klima- und Naturkatastrophenrisiken schlägt das Projekt die Einführung von Instrumenten für die Überwachung und das Management von Wasserbauwerken in kleineren Wasserläufen in der Euregio vor.

Das Hauptziel besteht nämlich darin, Gefahren für die Bevölkerung bei Extremereignissen zu vermeiden, auch durch die Überwachung der möglichen Verschlechterung der Bedingungen, unter denen sich die "empfindlichsten" Gebiete befinden, und durch die Einrichtung von Echtzeit-Warnsystemen.

Im Rahmen von Fit4Co wurde das Interreg Italien-Österreich "Mo.Idra"-Projekt vorbereitet.

Projektidee: Nature first

Projektpartner: Gianni Giuricich, Comune di Staranzano; Matteo de Luca, Riserva Naturale Regionale Foce dell’Isonzo; Winfried Steiner, Helmut Serro e Katharina Himmel, Land Kärnten; Andreas Kleewein, BirdLife Kärnten. Coach: Marilanda Bianchini;

Im Rahmen von Fit4Co wurde das Projekt für Interreg V-A "Nature FIRST" vorbereitet, das sich auf die Naturreservate an der Mündung des Socer Flusses bzw. des Ossiacher Sees konzentriert, als ein Schlüsselelement, um das herum Initiativen für eine ökologisch nachhaltige Entwicklung und die Schaffung von touristischen Routen zur Vogelbeobachtung aufgebaut werden können.

🎤 „Jeder der neuen Wege, unsere Arbeit gut zu erledigen, ist erlernbar “ Gianni Giuricich

 

 

GEMEINDEPARTNERSCHAFTEN

Projektidee: Entwicklung einer „neuen Art“ von Gemeindepartnerschaft zwischen den Nachbargemeinden:

Projektpartner: Gemeinde Prettau (BZ), Gemeinde Prägraten am Großvenediger (T); Projektcoach: Michael Bockhorni

Kurzzusammenfassung: Alte Verbindungen neu aufleben lassen und dauerhaft erhalten. 🥾Das ist das Ziel des #Fit4Co Tandems Prettau im Ahrntal und Prägraten am Großvenediger. Mit Unterstützung des Coachs Michael Bockhorni arbeiten die beiden Nachbargemeinden bei #Fit4Co an der Entwicklung einer „neuen Art“ von Gemeindepartnerschaft.

Des weiteren sollen auch die Vereine beider Nachbargemeinden intensiv zusammenarbeiten. Beide Schützenkompanien tun das bereits mit Herzblut. Die Bürger beider Gemeinden sollen, auch bei gemeinsamen Festen, über Grenzen hinweg zusammenzufinden. (Hier im Bild beim Treffen im Euregio Kulturzentrum in Toblach; mit Vertretern der Schützenkompanien von Prettau - Oberleutnant Wolfgang Kofler - und Prägraten - Hauptmann Josef Kratzer -, sowie dem Bürgermeister Anton Steiner (Prägraten) und dem Vizebürgermeister von Prettau Oswald Kottersteger.)

Weitere Treffen mit BürgerInnen und Vereinen der teilnehmenden Gemeinden folgen, um die gelebte Gemeindepartnerschaft durch gemeinsame Idee und Initiativen weiter wachsen zu lassen.

Bei dem Projekt geht es darum, grenzüberschreitendes Zusammenleben mit Seele zu befüllen, wie man es mit Projektkoordinator Robert Alexander Steger kaum treffender ausdrücken könnte. (Bilder unten: Prägraten am Großvenediger - www.osttirol.com - und Prettau im Ahrntal - Günther Steger).

Weitere Infos: Alte Nachbarschaften aufleben lassen - das Interreg Projekt Hoch-Tirol, Gemeindezeitung "Der Venediger Blick", Mai 2020

 

 

 

 

 

Projektidee: Fortführung des Sommerjugendaustauschs - mit neuem Schwerpunkt Musik - zwischen den Gemeinden Innervillgraten und Sappada (bei Fit4Co bis 13.02.2020); Projektpartner: Gemeinde Innervillgraten (T), Gemeinde Sappada und Associazione Plodar; Projektcoach: Michael Bockhorni

Schon seit mehreren Jahren wird den Jugendlichen der Gemeinden Sappada/Plodn (deutsche Sprachinsel in Italien) und Innervillgraten ein Sommercampus mit Sprachaustausch angeboten, um die jeweiligen Kompetenzen der TeilnehmerInnen zu vertiefen und die bestehenden Kontakte zwischen der Bevölkerung zu festigen. Der Sommercampus ist eine Gelegenheit, sich sprachlich zu üben und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern, um die Hürden zum gegenseitigen Kennenlernen zu überwinden und die in vergangenen Jahren gesammelten Erfahrungen weiter zu fördern und auszubauen.

Jedes Jahr findet der Sommercampus zu einem anderen Thema statt. Die Thema des Sommercampus der letzten Jahre waren folgende: 2019 -Umweltragen (Sommercampus Green), 2018 - generationenübergreifendes voneinander Lernen (Sommercampus Jung und Alt), 2017 - Sprachbarrieren über einen Sprachenblog überwinden, 2016 - Jugend in Kontakt bringen).

Bei Fit4Co wurden die Weichen für die Fortsetzung des Sommercampus auch in den nächsten Jahren gestellt. (📸 RMO; Sommercampus 2016, mit Marcella Benedetti vom Fit4Co Projekt rechts im Bild)

 

AUFWERTUNG DER ZUSAMMENARBEIT VON VERWALTUNGEN

Projektidee: Personalentwicklung in der EUREGIO;

Projektpartner: Amt für Personalentwicklung (BZ), SG Innenrevision und Personalentwicklung (T), Ufficio sviluppo organizzativo e del personale (TN), TSM Trentino School of Management (TN); Projektcoach: Ilse Egger

Kurzzusammenfassung: Das Fit4Co-Tandem „Personalentwicklung“ arbeitet projektübergreifend 🤝. Ziel des Tandems bei Fit4Co ist es, die Landesverwaltungen in ihrer Personalentwicklung enger zu vernetzen. Dies soll über Fachtagungen, Hospitationen und dem regen Austausch von Best Practices gelingen.

Beim letzten Online-Workshop haben die teilnehmenden VertreterInnen der Personalentwicklung aus den drei Euregio-Ländern v.a. die Evaluierung des EuregioMaster genauer unter die Lupe genommen. Beim Master handelt es sich um eine gemeinsame Ausbildung der Bediensteten der drei Landesverwaltungen. Diese soll dazu beitragen, eine öffentliche Verwaltung mit Schlüsselkompetenzen für die Entwicklung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino zu schaffen.die Landesverwaltungen in ihrer Personalentwicklung enger zu vernetzen. Dies soll über Fachtagungen, Hospitationen und dem regen Austausch von Best Practices gelingen.


🎤 „Die Zusammenarbeit der Euregio Länder in der Personalentwicklung ist ein wichtiger Schritt, eine gemeinsame Verwaltungskultur innerhalb der Europaregion voranzutreiben und damit der Bevölkerung der Europaregion bestmöglich zu dienen.“ Christoph von Ach, Projektleiter Euregio Master und Mitglied im Generalsekretariat der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. 

(📸 oben: Archivbild Projekttreffen in Alpbach vom 23.01.20, rechts: Projekttreffen im Bozner Waaghaus am 14.07.2020)

 

Projektidee: Neue Technologien zur Personalvermittlung: Projektpartner: Agenzia del Lavoro (TN), AMS Arbeitsmarktservice Tirol (T); Projektcoach: Ilse Egger

 

TOURISMUSENTWICKLUNG IM ALPENRAUM

Projektidee: Aufwertung des Europäischen Fernwanderwegs E5: Projektpartner: LEADER Südtiroler Grenzland (BZ), TVB Ferienregion Tirol West (T); Projektcoach: Liebgard Fuchs

 

Der E5 ist einer von 12 europäischen Fernwanderwegen. Im Jahr 1972 eingeweiht, führt der Wanderweg von Oberstdorf (Deutschland) nach Venedig und ist in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Das Fit4Co-Projekttandem strebt die Wiederbelebung und Aufwertung des Fernwanderwegs an. Angedacht sind u.a. Maßnahmen im Bereich der Verbesserung und außerordentlichen Instandhaltung, dem Anfertigen und Aufstellen von Panoramatafeln und anderen Beschilderungselementen, insbesondere aber innovative Vermarktungs- und Werbemaßnahmen zur Bekanntmachung des Weges.

 

Projektidee: Zukunft der Landshuter Europahütte in den Zillertaler Alpen; Projektpartner: Regionalmanagement Wipptal (T), Gemeinde Pfitsch (BZ), Deutsche Alpenverein Sektion Landshut (Bayern), C.A.I. Sektion Sterzing (BZ); Projektcoach: Christoph Fuchsbrugger

Die Landshuter-Europa-Hütte stellt ein besonderes Symbol der grenzübergreifenden Zusammenarbeit von Italien und Österreich dar: sie steht genau auf diesen zwei Staatsgebieten. Im Rahmen des Interreg-Kleinprojektes „Geologisches Gutachten der Landshuter-Europa-Hütte – GeoALP“ des Interreg-Rat Wipptal wurde ein Gutachten finanziert, um den Zustand an der Schutzhütte beurteilen zu können. Die Hütte wird vom DAV Sektion Landshut und vom CAI Sterzing gemeinsam bewirtschaftet. Die unterschiedlichen Verwaltungen und verschiedenen staatlichen Vorgaben führten zu verschiedenen Herausforderungen, die im Rahmen des Fit4Co-Tandems mit Beteiligung relevater Entscheidungsträger einer Lösung zugeführt werden sollen.

 

Projektidee: Via Claudia Augusta; Projektpartner: Christoph Tschaikner (T), TVB Naturparkregion Reutte (T), IDM Südtirol (BZ), APT Rovereto Vallagarina (TN); Projektcoach: Christoph Fuchsbrugger

Die Via Claudia Augusta verbindet die Donau und die Adria bzw. die Po-Eben und ist somit von Natur aus ein europäisches Projekt. Das Potenzial dieser antiken Römerstraße gilt es noch besser zu nutzen. Das Tandem will die Brücke zwischen Kultur, Geschichte und Tourismus spannen und neue Synergien fördern. Das Tandem plant sich zu einer Koordinationsstelle für zukünftige gemeinsame Produkte dieser Branchen zu etablieren und die Kommunikation zwischen den Partnern zu ermöglichen. Erst diese breitere Basis ermöglicht die Weiterentwicklung der Via Claudia Augusta.

🎤 „Diese europäische Verbindungsachse bietet eine einmalige Möglichkeit, die Besonderheiten und Identitäten jener Länder aufzuzeigen, welche sie durchquert. Unser Tandem will dieses Potenzial nun umsetzen.“ Christoph Tschaikner, Projektkoordinator und Geschäftsführer der EWIV „Via Claudia Augusta Transnational"


Projektidee: Bi&Key- Creating integrated services for slow tourism

Projektpartner: Silvia Cestaro, Comune di Selva di Cadore, Nelly Moretti, Comune di Treppo Grande (Friuli Venezia Giulia); Winfried Steiner, Land Kärnten (Kärnten); Stefanie Egger, MTG - Millstätter See Tourismus GmbH (Kärnten); Coach di progetto: Marco Marinuzzi

Durchführung einer gemeinsamen Werbeaktion zur Schaffung eines Netzwerks zwischen italienischen und österreichischen Einrichtungen und Museen, um die vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen, einschließlich des materiellen und immateriellen Erbes, aufzuwerten und integrierte Dienstleistungen zur Unterstützung des Slow-Tourismus (E-Bike- und Fahrradtourismus) für Touristen anzubieten, die beschließen, das Grenzgebiet kennenzulernen. Ziel ist es, an das Projekt EMOTIONWay anzuknüpfen, dessen Ziel die Schaffung eines Rad- und Wanderwegenetzes war.

Innerhalb von Fit4Co wurde das E-tour&bike Projekt für das Interreg V-A Italien-Österreich Programm vorbereitet.

🎤„Es ist wichtig, die Vernetzung zwischen kleinen Dörfern zu forcieren, um eine nachhaltige touristische Entwicklung zu ermöglichen.“ Silvia Cestaro

 

Projektidee: Mus&Nat Grenzüberschreitendes digitales Museum für Flüsse und Naturschutz mit Bürgerbeteiligung

Projektpartner: Elena Fontanini, Comune di Gorizia (Projekkoordinatorin); Daniele Rostirolla, Comune di Morgano Veneto; Hartmut Prasch, Museum für Volkskultur - Kärnten; Winfried Steiner, Land Kärnten. Projektcoach: Marco Marinuzzi

Das Projekt zielt darauf ab, ein Netzwerk zu schaffen, das in der Lage ist, dank der Beteiligung der lokalen Bevölkerung ein touristisches Angebot anzubieten, das auf die Nachfrage des aufkommenden Slow-Tourismus ausgerichtet ist. Dieses Netzwerk wird aus Stätten von touristischem/naturalistischem Interesse bestehen, deren Dreh- und Angelpunkt ein grenzüberschreitendes digitales Museum ist, durch das das Territorium und insbesondere die Flüsse in diesem Gebiet (Sile, Isonzo, Drau) aufgewertet werden sollen.

🎤“Wir müssen innovative Lösungen finden, um unser Naturerbe zu bekannt zu machen und es zu erhalten, insbesondere für die jüngeren Generationen.” Daniele Rostirolla, Bürgermeister der Gemeinde Morgano

 

Projektidee:RiverMove - Der Fluss als Chance für Wachstum und Entwicklung neuer Tourismusprodukte

Projektpartner: Rossella Cendron, Gemeinde Silea (Venetien); Claudia Pollano, Gemeinde S. Pietro al Natisone (Friaul Julisch Venetien); Winfried Steiner, Land Kärnten; Sigrid Goldberger, Outdoorpark Oberdrautal (Kärnten); Coach: Marilanda Bianchini.

Im Rahmen von Fit4Co wurde das Projekt für Interreg V-A "River MOVE" vorbereitet, das die Valorisierung der Flüsse, die die Gebiete (Sile, Natisone und Drau) durchqueren, als Elemente einer gewerkschaftlichen Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft vorsieht, und zwar im Hinblick auf die Entwicklung ökologisch nachhaltiger wirtschaftlicher Aktivitäten, wie z.B. des langsamen Tourismus und insbesondere des Tourismuszyklus. Schwerpunkt liegt in der Schaffung von Netzwerken zwischen Dienstleistungsanbietern und der Durchführung von Studienbesuchen und Schulungen, die dem Erwerb von Instrumenten zur Förderung und Valorisierung der angebotenen Dienstleistungen, sowohl online als auch offline, gewidmet sind.

 

KULTURERBE IN DER EUREGIO

Projektidee: Euregio KulturerbePortal; Projektpartner: Ladinische Bildungs- und Kulturdirektion (BZ), Universität Innsbruck, (T), Freie Universität Bozen (BZ); Projektcoach: Georg Senoner

EureCHA ist ein Online-Portal und eine App, die der Öffentlichkeit und den interessierten BürgerInnen die digitalisierten Archive der wichtigsten Kulturinstitutionen (u.a. Denkmalämter, Museen, Bibliotheken) der Euregio zur Verfügung stellen.

Innovativ an EureCHA ist die Möglichkeit Crowdsourcing-Aktionen umzusetzen, welche die Partizipation der BürgerInnen fördern, die kreative Interaktion der NutzerInnen mit den Sammlungen und deren Anreicherung ermöglichen sollen. Kulturinstitutionen und BürgerInnen schaffen so ein großes gemeinsames Kulturerbeportal. (Gruppenfoto Halbezeitveranstaltung im Congress Zentrum Alpabch)

🎤„Das Projekt EureCHA nutzt das Potential der Digitalisierung und des Crowdsourcing um das klassische Archiv zukunftstauglich zu machen und für die BürgerInnen zu öffnen.“ Emanuel Valentin

 

Projektidee: ForErbe – Valorisierung des immateriellen Erbes des Bersntols und Tirols; Projektpartner: Bersntoler Kulturinstitut (TN), Tiroler Volkskunstmuseum (T); Projektcoach: Georg Senoner

Die germanische Gemeinschaft von Bersntol im Trentino teilt viele Merkmale mit der Tiroler Gemeinschaft, es ist jedoch natürlich, dass es eine Reihe spezifischer Elemente gibt, die sich aus besonderen Prozessen und Ausarbeitungen in einigen Jahrhunderten herausgebildet haben. Das Ziel dieses Projekts besteht genau darin, diese besonderen Merkmale zu identifizieren und zu analysieren, im Detail zu beschreiben und insbesondere ihre Kenntnis und Verbreitung zu fördern.

🎤 "Die Fähigkeit, unterschiedliche Sprachen zu sprechen, ist in der Europaregion Tirol besonders südlich des Brenners stark ausgeprägt und wird im Alltag teils selbstverständlich angewendet. Auch eine kleine historische Gemeinschaft wie die jenige der Bersntoler im Trentino kann einige Prozesse der Interaktion und der Kennzeichnung der Sprachen verdeutlichen." Claudia Marchesoni


MIGRATION

Projektidee: Integration von Frauen mit Mitgrationshintergrund in Arbeit und Gesellschaft; Projektpartner: Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt (BZ), Abt. Gesellschaft und Arbeit (T), Sozialgenossenschaft Spirit (BZ), Verein Frauen aus allen Ländern, Bildungs- und Beratungseinrichtung (T); Projektcoach: Sonja Karbon

Das Projekt beschäftigt sich mit der Kommunikation zwischen Frauen mit Migrationserfahrung und Öffentlichen Einrichtungen. Es befähigt die Frauen, ihre Anliegen bei den richtigen Anlaufstellen zum Ausdruck zu bringen.  Zudem entwickelt es mit Öffentlichen Einrichtungen neue Kommunikationsformen und -wege, um die Zielgruppe zu erreichen. Damit verbessert das Tandem die Kommunikation und die Beziehung zwischen diesen beiden Gruppen.

🎤 „Eine Krise gibt einem die Zeit die Grundgedanken zu ordnen. Es ist wichtig, sich nicht einfach zurückzulehnen und in eine Schockstarre zu verfallen, sondern stets weiterzuarbeiten.“

 

 

 

 

UMWELTSCHUTZ/NACHHALTIGKEIT

Projektidee: Arbeitsgruppe für saubere Luft entlang der Inntal- und Brennerautobahn, Projektpartner: Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (T), Bezirksgemeinschaft Wipptal (BZ), Regionalmanagement Wipptal (T), Regionalmanagement Schwaz-Achental (T), Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen (T), LEADERregion Kufstein u. Umgebung (T); Projektoach: Annelies Pichler

Es soll eine länderübergreifende Arbeitsgruppe zum Thema Luft eingerichtet werden, die sich dem Thema Luftverschmutzung entlang der Inntal- und Brennerautobahn annimmt mit dem Ziel der Entwicklung von regionalen Maßnahmen. Die Arbeitsgruppe verfolgt dabei keine politischen Ziele, das Gremium sollte politisch unabhängig sein. Die gemeinsame Zielsetzung dabei ist, nachhaltige Maßnahmen auf regionaler Ebene der Verbesserung zu motivieren und initiieren.

Zur Zielerreichung soll eine empirische Studie über die Verursacher und weitgreifenden Auswirkungen der Luftverschmutzung in Auftrag gegeben werden: Die kausale Kette zwischen Emission und Immission soll mit bestehenden Ergebnissen dargestellt werden, um die Lücken zu eruieren, die als Handlungsgrundlage für weitere Maßnahmen dienen.

 

Projektidee: 2WB - Water Without Borders

Projektpartner: Land Kärnten (AT); Comune di Valsugana e Tesino; Comune di Pieve di Soligo (IT); Kärntner Vereinigung Urlaub auf dem Bauernhof (AT); Projektcoach: Andrea Ballarin

Vor dem Hintergrund der im Alpen-Adria-Raum vorhandenen Wasserschätze (Quellen, Gletscher, Seen, Flüsse und das Meer selbst) wird das Projekt "Water without Borders" dazu beitragen, das Bewusstsein für die grundlegende Rolle des Wassers als natürliche und wirtschaftliche Ressource zu erhöhen. Wasser, als unschätzbares Gut, stellt den roten Faden der Initiative dar, die von "Wasserbotschaftern" unterstützt wird, Experten, die über die Bedeutung von Wasser informieren und schulen und es nicht nur als reine Naturressource, sondern auch als kulturelles und wirtschaftliches Gut betrachten.

Im Rahmen von FIT4CO wurde dieser Vorschlag im Hinblick auf eine mögliche Einreichung im Rahmen der Programme Interreg V-A Italien-Österreich und LIFE ausgearbeitet.

🎤 " Wasser kennt keine Grenzen". Günter Zeilinger

(📰 Artikel über Günter Zeilinger, der eine Ausbildung zum Wasserbotschaft absolviert hat und diese umsetzt; Landwirtschafskammer Kärnten, 18.10.2018, von Dr. Elisabeth Schaschl; Link zum Text)

 

RAUMORDNUNG

Projektidee: b.b.r – brenner.basis.raum, Projektpartner: Abt. Raumordnung und Statistik (T), Ressort Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege (BZ), Projektcoach: Karin Lintner

Das Projekttandem „b.b.r – brenner.basis.raum“ bereitet die umfassende Darstellung der raumordnungsrelevanten Auswirkungen des Großprojekts „Brenner Basis Tunnel“ vor. Flächennutzung und Wohnsituation, Erreichbarkeit, Dienstleistungs- und Personenströmen sind zentrale Themen. „b.b.r“ ist ein flexibles Konzept, das Thema bestimmt den räumlichen Betrachtungsmaßstab. Ziel ist es, auf räumliche Effekte des BBT vorbereitet zu sein, um aktiv räumlich planen zu können und nicht reagieren zu müssen.

📸 Land Tirol, BEV - Luftbild vom Brenner, welches die vielfältigen Raumfunktionen veranschaulicht.

 

GESUNDHEITSBEREICH UND ALTENPFLEGE

Senioren

Projektidee: Sorgende Gemeinden; Projektpartner: Altersheim Griesfeld (ST); Altersheim Cles (TN); Gemeinde Moosburg (KTN), Fachhoschule Kärnten, Projektcoach: Micki Gruber

Dieses EVTZ-übergreifende Projekt (Trentino, Südtirol, Kärnten) möchte eine breite Sensibilisierung für ein würdiges Leben im Alter anbahnen und am Aufbau von partizipativen Netzwerken arbeiten. Gesellschaftliche Teilhabe in Zusammenhang mit Demenz oder Depression ist bislang schwer lebbar, in den Gemeinden sollen daher Begegnungsräume für intergenerativen Austausch geschaffen und eine altersfreundliche Realität gefördert werden. Speziell kontinuierliche Netzwerkarbeit und -koordination soll etabliert werden.

 

 

 

 

 

 

Projektidee: Gendermedizin in die Schulen; Projektpartner: MedUni Innsbruck, Amt für Gesundheitsordnung (ST), Gleichstellungsrat der Provinz Trient; Projektcoach: Micki Gruber

 

 

Wirtschaft

Projektidee: Ingenieurdienstleistungen in der Europaregion (bei Fit4Co bis 13.02.2020), Projektpartner: Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg; Ingenieurkammer der Autonomen Provinz Bozen, Projektcoach: Karin Lintner

 

Projektidee: TRAIN TOUR - Increasing tourism-related skills for cross-border job opportunities

Projektpartner:Luca Di Giusto, Comune di Tricesimo - Friuli Venezia Giulia; Maria Zanon, ISIS Magrini Marchetti Friuli Venezia Giulia; Marco Caliò - CPIA Treviso; Concetta Preiml, Tourismusschule Warmbad Kärnten; Slowenische Gemeinde(n) (TBC) - Slowenische Schule (TBC); Coach: Marco Marinuzzi.

Das Projekt zielt darauf ab, Fähigkeiten zu stärken und Kenntnisse über das kulturelle Erbe und kultur- und tourismusbezogene Berufe zu entwickeln, um die Fähigkeiten und Möglichkeiten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und beruflichen Mobilität zwischen Italien, Österreich und Slowenien zu verbessern.

Die Studierenden sollen im Besitz von Kenntnissen sein, die im Tourismus und bei der Aufwertung des kulturellen Erbes des eigenen Landes und der Partnerländer eingesetzt werden können. Innerhalb von Fit4Co wurde das Projekt für ERASMUS PLUS vorbereitet.

🎤 "Es ist wichtig, an der Stärkung der Fähigkeiten zu arbeiten, die auf dem Arbeitsmarkt ausgegeben werden können, insbesondere in einer grenzüberschreitenden Perspektive". Marco Caliò "Wir müssen an der Kenntnis und Vernetzung des lokalen und grenzüberschreitenden Kulturerbes arbeiten". Luca Di Giusto

 

 

 

 

 

 

 


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