FAQ - Häufig gestellte Fragen

 

FAQ - Fragen zu Fit4Co

1) Was ist Fit4Co?

2) Warum gibt es das Projekt Fit4Co?

3) Wer kann bei Fit4Co mitmachen?

4) Woher dürfen die Projketpartner kommen und was gilt es zu beachten?

5) Wie kann ich bei Fit4Co mitmachen?

6) Wann findet die Arbeit der Fit4Co Projekttandems statt?

7) Gilt meine Teilnahme an Fit4Co als Dienstzeit?

8) Zur Ausarbeitung des Fit4Co Projekts ist es nötig, einen Experten zu Rate zu ziehen. Ist es möglich, dass Fit4Co hierfür die Kosten übernimmt?

9) Warum sollte ich als Führungskraft in der Verwaltung Fit4Co unterstützen?

10) Kann mir Fit4Co bei Finanzierung meines Projekts helfen?

11) Wer und wie werden meine Daten bei einer Einschreibung zu Fit4Co verwendet?

12) Warum sollte ich als Angestellter einer Verwaltung bzw. als Verwalter bei Fit4Co mitmachen?

13) Wir haben mit Fit4Co ein Projekt ausgearbeitet. Wie geht es nun weiter?

14) Fit4Co klingt toll, aber ich kann mir nichts darunter vorstellen. Welche Beispiele gibt es?

 

 

1) Was ist Fit4Co?

Fit4Co (Fit For Cooperation – Fit für Zusammenarbeit) bietet den organisatorischen Rahmen für die strukturierte und begleitete Ausarbeitung eines grenzüberschreitenden Projekts mit Beteiligung mindestens zweier Behörden im Projektgebiet.

Fit4Co ist ein Interreg Projekt mit zwei Partnern: dem EVTZ Tirol-Trentino-Südtirol als Lead Partner und dem EVTZ „Ohne Grenzen m.b.H.“ (Kärnten, Region Veneto, Region Friaul-Julisch-Venetien) als weiteren Partner.

Ziel ist es, die Mitarbeiter in den jeweiligen Verwaltungen/Einrichtungen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fit zu machen: Die fachliche Kompetenz der beteiligten Verwaltungen in der Planung und Durchführung von grenzüberschreitenden Projekten soll ausgebaut, die interkulturelle Verständigung gefördert und die sprachlichen Barrieren mittels Sprachkursen abgebaut werden.

Der Fokus von Fit4Co liegt auf der ersten Säule des Projektmanagements, der Projektplanung. Im Rahmen des Projekts werden bis Juni 2020 eine Reihe von Ideen und Plänen für euroregionale Kooperationsprojekte erarbeitet, die durch die Verwaltungen umgesetzt und/oder im Rahmen von europäischen Programmen eingereicht werden können.

2) Warum gibt es das Projekt Fit4Co?

Das Programm „Fit4Co“ wurde in die Wege geleitet und ist von entscheidender Bedeutung, um die Qualität der Konzeptionierung und Ausarbeitung von grenzüberschreitenden Projekten weiter zu verbessern.

3) Wer kann bei Fit4Co mitmachen?

  • Öffentliche Verwaltungen des Landes und der Gemeinden, ev. auch des Staates;
  • Öffentliche Körperschaften (Universitäten, Kammern, Bezirksgemeinschaften, Gemeindeverbände etc.);
  • ev. Betriebe im öffentlichen Eigentum mit einem Versorgungsauftrag (Krankenhäuser, Energieunternehmen etc.) sowie Sozialpartner

Das Projektgebiet umfasst die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, das Gebiet des EVTZ Ohne Grenzen sowie das Land Salzburg.

Falls Zweifel bestehen, ob eine Behörde Zugang zum Projekt hat, bittet man um Rücksprache mit dem Fit4Co Projektteam.

4) Woher dürfen die Projektpartner kommen und was gilt es zu beachten?

Herzstück von Fit4Co sind die sogenannten „Kooperationstandems.“ Diese setzten sich aus Mitarbeitern von zwei oder mehreren Verwaltungen aus dem Projektgebiet zusammen (mögliches Beispiel 1: Abteilung Kultur des Landes Tirol, Abteilung Kultur der Trentiner Landesverwaltung; mögliches Beispiel 2: Wirtschaftskammer Tirol, Handelskammer Bozen, Handelskammer Trient; mögliches Beispiel 3: Gemeinde Innichen, Gemeinde Sexten, Gemeinde Toblach, Planungsverband 35-Sillian und Umgebung).

Im Kooperationstandem arbeitet man gemeinsam an der Ausarbeitung eines grenzüberschreitenden Projekts.

Es ist nötig, zumindest einen grenzüberschreitenden Partner im Projekttandem vorzuweisen: rein italienische oder rein österreichische Tandems werden nicht berücksichtigt. Die Tandems werden in der Regel EVTZ-intern sein (innerhalb der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino z.B. zwischen einer Landesverwaltung im Trentino und einer in Tirol). Möglich sind aber auch Tandems zwischen Partnern aus beiden EVTZ (inklusive Salzburg). Beispiel: ein Projekttandem könnte auch aus Vertretern von Museen aus Salzburg, Meran und Venedig bestehen.

5) Wie kann ich bei Fit4Co mitmachen?

Es gibt eine Informationsphase und eine Anmeldephase.

Informationsphase (Januar-März 2019)

  • Du hast eine Projektidee und bereits einen oder mehrere Projektpartner? Melde dich bei uns und lass dich im Hinblick auf die Anmeldung beraten.
  • Du hast eine Projektidee aber keinen Projektpartner? Melde bei uns dein Interesse an und wir bringen dich mit potentiellen Partnern in Kontakt.
  • Du hast einen Projektpartner aber keine Idee? Wir helfen euch bei der Identifizierung einer gemeinsamen Projektidee.
  • Du suchst noch nach einer Idee und auch Projektpartner dazu? Wir bringen dich mit den Ideen anderer Verwaltungen in Kontakt und helfen bei der Partnersuche.

Komm zu unserer Fit4Co Infoveranstaltung in den drei Euregio-Landeshauptstädten Innsbruck, Bozen, und Trient. In Bozen findet die Infoveranstaltung am 27. März statt; die Termine für Innsbruck und Trient werden in Kürze feststehen. Bei dieser Veranstaltung, und auf unserer Webseite, bekommst du mehr Infos zum Projekt.

Anmeldephase

Von April bis Mitte Juni bilden sich die Tandems und wir nehmen auf der Projektwebsite www.fit4co.eu die Anmeldungen entgegen.

6) Wann findet die Arbeit der Fit4Co Projekttandems statt?

Die Auftaktveranstaltung findet im September 2019 in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino statt. An der Auftaktveranstaltung nehmen sowohl die Projekttandems aus der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino als auch aus dem Gebiet des EVTZ Ohne Grenzen (Friaul-Julisch-Venetien, Veneto, Kärnten), sowie dem Land Salzburg teil.

Auf die Auftaktveranstaltung folgen drei zweitägige Treffen, die sich in den jeweiligen Europaregionen abspielen. Ein Treffen ist in der Woche zwischen 21. bis 25. Oktober 2019 geplant; ein zweites Treffen in der Woche vom 27. bis 31. Januar 2020, und ein weiteres Treffen in der Woche vom 30. März bis 3. April 2020.

Austragungsort der Schlussveranstaltung ist voraussichtlich das Gebiet des EVTZ Ohne Grenzen (Friaul-Julisch-Venetien, Veneto oder Kärnten). Termin für die Abschlussveranstaltung ist ein festzulegendes Datum in der Woche vom 25. bis 29. Mai 2020.

Das Betreuungsteam von Fit4Co wird nach Möglichkeit eine gemeinsame Anreise zu den Veranstaltungen und Treffen organisieren.

 

7) Gilt meine Teilnahme an Fit4Co als Dienstzeit?

Ja, im Rahmen von Fit4Co werden Kooperationsprojekte der Verwaltungen entwickelt, die Nutzen für die öffentliche Verwaltung stiften. Bitte achte darauf, rechtzeitig die Genehmigung der Führungskraft für die Teilnahme an Fit4Co einzuholen. Dasselbe gilt für Dienstreisen zu den Veranstaltungen und Seminaren.

 

8) Zur Ausarbeitung des Fit4Co Projekts ist es nötig, einen Experten zu Rate zu ziehen. Ist es möglich, dass Fit4Co hierfür die Kosten übernimmt?

Die professionelle Begleitung bei der Projektentwicklung und –Planung  ist der Kern von Fit4Co. Deshalb sind wir jetzt schon dabei, ein tolles Netzwerk von ExpertInnen für Projektmanagement, Gruppenmoderation, interkulturelles Arbeiten und Projektfinanzierung/-controlling aufzubauen. Solltest du besondere Bedarfe und Anregungen haben, bitte melde dich rechtzeitig bei uns!

 

9) Warum sollte ich als Führungskraft in der Verwaltung Fit4Co unterstützen?

Die Europaregion und die anderen Projektpartner stellen den Teilnehmern professionelles Projektmanagement zur Seite, damit der Umsetzungserfolg gewährleistet wird. Die Teilnahmekosten (Begleitung durch ExpertInnen, Unterkunft, Verpflegung, gemeinsame An- und Abreise) werden über das Projekt abgedeckt und fallen nicht zu Lasten der beteiligten Verwaltungseinheit.

Fit4Co ist ein attraktives Programm, welches durch europäische Fördermittel ermöglicht wird und von den Landeshauptleuten mitgetragen wird.

Das Projekt gibt die Möglichkeit durch grenzüberschreitende Kooperation die bestehenden und zukünftigen Herausforderungen der Behörde besser zu meistern sowie eigene innovative Lösungsvorschläge mit anderen zu teilen. Fit4Co bietet außerdem eine Bühne, welche die eigene Arbeit auf euroregionaler, nationaler und internationaler Ebene sichtbar macht.

Fit4Co ebnet den Weg für zusätzliche Ressourcen und relevantes Know-how für die eigene Behörde. Kooperation bietet Mehrwert: Zusammenarbeitende Behörden sind mehr als die Summer ihrer Teile.

10) Kann mir Fit4Co bei der Finanzierung meines Projekts helfen?

Projektleiter Mag. Matthias Fink hat auf diese Frage bei der Infoveranstaltung Innsbruck geantwortet (Audio).

11) Wer und wie werden meine Daten bei einer Einschreibung zu Fit4Co verwendet?

Hier finden Sie das diesbezügliche Informationsschreiben des Inhabers der zu schützenden Daten.

 

12) Warum sollte ich als Angestellter einer Verwaltung bzw. als Verwalter bei Fit4Co mitmachen?

Zuallererst: grenzüberschreitende Zusammenarbeit bietet spannende Begegnungen, macht Freude und erweitert den eigenen Horizont.

Die Teilnahme an Fit4Co hilft, eine Herausforderung im eigenen Arbeitsbereich zu meistern. Dies gelingt unter anderem durch den Austausch von Best-practices mit interessanten Netzwerkpartnern aus anderen Verwaltungen. Gleichzeitig bietet der internationale Erfahrungsaustausch die Möglichkeit, Wissen aufzubauen und die eigene berufliche Entwicklung zu fördern.

Fit4Co erlaubt es den Teilnehmern, praktisches Wissen im Bereich des Projektmanagements in konkrete Taten umzusetzen. Die Unterstützung durch Moderatoren, Experten und den EVTZ ist ein weiterer Faktor, der den Erfolg des Projekts günstig beeinflusst.

Weiters ist das Projekt für alle, die schon Erfahrung haben, eine ausgezeichnete Gelegenheit, Wissen weiterzugeben und neue Projekte ins Laufen zu bringen.

 

13) Wir haben mit Fit4Co ein Projekt ausgearbeitet. Wie geht es nun weiter?

ModeratorInnen und Fachleuchte helfen den Kooperationstandems das Projekt so zu entwickeln und zu planen, dass es bestmöglich umgesetzt werden kann. Das weitere Vorgehen hängt entscheidend von der Art und Größe des Projekts ab.

Mögliche Umsetzungen der Projektpläne, die im Rahmen von Fit4Co ausgearbeitet wurden, sind beispielsweise:

-          Direkte Umsetzung im Rahmen des Arbeitsprogramms eines oder mehrerer beteiligter Partner mit eigenen Mitteln (Beispiel: Fachtagung);

-          Gemeinsame Umsetzung des Projekts im Rahmen des Arbeitsprogramms des EVTZ Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino mit EVTZ-Mitteln

-          Einreichung zur Förderung bei einem EU-Programm (z.B.: INTERREG Italien-Österreich)

 

14) Fit4Co klingt toll, aber ich kann mir nichts darunter vorstellen. Welche Beispiele gibt es?

Thematisch ist alles machbar, was die territoriale, soziale und wirtschaftliche Zusammenarbeit stärkt. Damit sind der Kreativität der Verwaltungen in ihrem Kompetenzbereich (fast) keine Grenzen gesetzt. „Klassische“ Themengebiete sind:

-          Arbeit und Grenzpendler

-          Bildung

-          Gesundheit und Soziales

-          Jugend

-          Forschung und Wissenschaft

-          Innovation

-          Kultur

-          Mobilität

-          Natur und Umwelt

-          Landwirtschaft

-          Raumplanung

-          Sport

-          Tourismus

-          Wirtschaft und Standortentwicklung

Konkrete Beispiele finden sich in der Studie zu den Vorzeigeprojekten für grenzüberschreitende Kooperation im Projektgebiet, welche von der EURAC im Auftrag der Fit4Co Projektträger erstellt wurde.


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