EVTZ/Europaregion

Vielfältig in Geographie, Kultur und Sprachen, so offenbart sich die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino seiner Bevölkerung und seinen Besuchern. Sie besteht aus drei Berggebieten, jedes mit eigenen Besonderheiten, aber auch mit vielen gemeinsamen Elementen. Drei Gebiete, vereint durch eine gemeinsame Geschichte. Drei Gebiete mit großem Entwicklungspotenzial.

Landkarte

Im Jahre 2011 wurde die Europaregion Tirol, Südtirol und Trentino auf der Grundlage der Verordnung 1082 vom 5. Juli 2006 des Europäischen Parlaments als zweiter EVTZ in Italien (als erster in Österreich) und als 21. in Europa mit eigener Rechtspersönlichkeit gegründet und ein gemeinsames Büro in Bozen eröffnet. Der EVTZ soll als Europäischer Verbund für Territoriale Zusammenarbeit vor dem Hintergrund des Prozesses der europäischen Integration die grenzüberschreitende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern erleichtern und fördern.

Die Europaregion vereint ca. 1,7 Millionen Einwohner auf einer Gesamtfläche von 26.255 km2, aufgeteilt auf die zwei autonome italienischen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino sowie auf das österreichische Bundesland Tirol. Sie stellt eine Schnittstelle und gleichzeitig eine Plattform verschiedener Kulturen und Mentalitäten dar, die hier aufeinandertreffen und sich gegenseitig bereichern. Der Europagedanke hat sich durchgesetzt. Die Chance, kulturell, politisch und wirtschaftlich zusammenzuwachsen, wird genutzt. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird das gesamte Gebiet aufgewertet, gestärkt und fit gemacht für die Erfordernisse des wirtschaftlichen Wachstums und des Globalisierungsprozesses. Konkret umspannt das Tätigkeitsfeld der Europaregion alle relevanten Lebensbereiche ihrer Bürger, von der Kommunikation, Kultur, Bildung und Jugend über Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Tourismus bis hin zur Verkehrspolitik, Gesundheit, Natur und Energie.


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