Euregio Kooperationspreis 2014

Der 1. Euregio-Kooperationspreis für die besten grenzüberschreitenden Projekte und Ideen in der Europaregion ist vergeben!

Am 27. November 2014 trafen sich die drei Landeshauptleute Günther Platter aus Tirol, Arno Kompatscher aus Südtirol und Ugo Rossi aus Trentino auf Schloss Landeck, um das Arbeitsprogramm der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino für das kommende Jahr zu fixieren. Dabei wurde erstmals auch der Euregio-Kooperationspreis für länderübergreifende Projekte und Ideen vergeben. „Es ist unser Ziel, die Europaregion mit Leben zu füllen und das Bewusstsein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei den Menschen und den Institutionen zu fördern“, erklärte Euregio-Präsident, LH Günther Platter. „Die ausgezeichneten Projekte und Konzeptideen stellen konkrete Maßnahmen vor und sind ein Beispiel dafür, wie sehr sich die Menschen bereits mit der Europaregion identifizieren.“

Gruppenbild mit Landeshauptleuten: Die Gewinner des ersten Euregio-Kooperationspreises mit den LHs Kompatscher, Platter und Rossi (Foto: Land Tirol/Berger)

„Die Europaregion hat deutlich Fahrt aufgenommen und ist für die Bürgerinnen und Bürger in Tirol, Südtirol und Trentino durch die verschiedenen Projekte spürbar geworden. Für unsere Standorte bedeuten die Europaregion und die gemeinsame Zusammenarbeit einen großen Mehrwert", betonten LH Kompatscher und LH Rossi. „Der Euregio-Kooperationspreis ist ein weiteres Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Miteinander der drei Regionen für die Zukunft hat."
Der Kooperationspreis wurde in zwei Kategorien vergeben: Die erste umfasst alle Projekte, die noch laufen oder bereits umgesetzt wurden. Hier überzeugte die seit 1998 bestehende Fernwander- und Radroute Via Claudia Augusta, die sich an die einzige alpenüberquerende römische Kaiserstraße orientiert. Projektträger ist der Verein Via Claudia Augusta mit Sitz in Fließ in Tirol.


Der 1. Platz in der Kategorie „Umgesetzte Projekte“ geht an den Verein Via Claudia Augusta: Obmann Siegfried Gohm erhielt den Preis aus den Händen von LH Günther Platter

In der zweiten Kategorie wurden neuartige und grenzüberschreitende Projektideen prämiert. Das Siegerkonzept mit dem Titel „KulturerbePortal" soll den BürgerInnen digitalisierte Bibliotheks-, Archiv- und Museumsbestände online zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll es einzelnen Personen die Möglichkeit bieten, selbst historisches Material ins Portal einzupflegen. Den ersten Preis gewann Emanuel Valentin, der an der bildungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bozen tätig ist und als Privatperson an der Ausschreibung teilgenommen hat.
Insgesamt wurden 56 Projekte und Ideen zum Euregio-Kooperationspreis eingereicht.
Die Teilnahme war Einzelpersonen ebenso wie Vereinen, Instituten, Unternehmen und sonstigen Organisationen und Institutionen möglich. Pro einreichender Person / Organisation war nur eine Einreichung pro Kategorie gestattet. Alle Einreichungen wurden von einer interregionalen Kommission im Hinblick auf ihren innovativen Ansatz bewertet. Die Gewinner des Euregio- Kooperationspreises haben jeweils 5.000 €, 3.000 € und 1.500 € je Kategorie* als Preisgeld erhalten.

*abzüglich 25% Steuer lt. Art. 30 D.P.R. Nr. 600/1973

>> Hier die Gewinner des Euregio-Kooperationspreises 2014.


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