Euregio JunginnovatorInnen Preis 2018

gestiftet von den Wirtschafts- und Handelskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino 2018

Während die jungen Forscher bereits zum 7. Mal ausgezeichnet wurden, konnten sich Unternehmer, Erfinder und Entwickler unter 35 heuer zum ersten Mal bewerben.

Erster Preisträger ist Matthias Moroder (FlyingBasket, St. Ulrich). Er entwickelte einen ferngesteuerten Multikopter für den Zivilschutz in den Alpen. Das Produkt ist mit 160 Kilogramm leichter als ein traditioneller Hubschrauber und auch einfacher zu handhaben. Er könnte Luftbrücken zur Versorgung isolierter Gebiete bauen und geologische Aufklärungsmissionen durchführen. Platz zwei ging an Chiara Morstabilini (M.I.C. Maccaferri Innovation Center, Bozen). Sie stellte ein Produkt zur Bekämpfung der schädlichen Auswirkungen von Muren vor, das einfacher zu installieren und auch weniger umweltbelastend ist als eine herkömmliche Betonsperre, Platz drei erreichte Nadia Zorzi (M.I.C. Maccaferri Innovation Center, Bozen). Ihre Webplattform ermöglicht es Ingenieuren, Planern und Verwaltern, fünfzig verschiedene Projektalternativen im Vorfeld auf ihre Eingriffe in Wasserläufe hin zu überprüfen. Eine Anerkennung gab es auch für Andreas Juen (General Solutions Steiner GmbH, Landeck - Tirol), Thomas Falkner (Transporter - Creating Your Web, Innsbruck) und Norbert Lanzanasto (unabhängiger Erfinder).

Junginnovatoren-Preis: Handelskammer-Präsident Michl Ebner, LH Arno Kompatscher, Barbara Thaler (Vizepräsidentin Wirtschaftskammer Tirol), Nadia Zorzi, Matthias und Moritz Moroder, LHStv. Josef Geisler und der Präsident Forum Alpbach, Franz Fischler - Foto: Land Tirol/Sedlak

Die ersten Plätze sind mit jeweils 2000 Euro dotiert, für den zweiten gibt es je 1000 Euro und für den dritten Platz je 500 Euro. Gestiftet wurden sie Preise von den Wirtschaftskammern der Euregio, die Preisträger wurden von hochrangigen Jurys rund um die Präsidentin der Universität Bozen Ulrike Tappeiner (Forschungspreis) und um den Geschäftsführer der Lebensraum Tirol 4.0 GmbH und früheren österreichischen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (Innovationspreis) ausgewählt, überreicht wurden die Preise von Landeshauptmann Kompatscher, Handelskammerpräsident Michl Ebner, dem Tiroler Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, der Vizepräsidentin der Tiroler Wirtschaftskammer Barbara Thaler und Forumpräsident Franz Fischler.

Die Tiroltage des Europäischen Forums Alpbach haben sich in den vergangenen Jahren zum Treffpunkt und Schaufenster der Forschungslandschaft der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino entwickelt. Die Tiroltage 2018, die vom 17.-19. August 2018 in Alpbach stattgefunden haben, widmeten sich mit dem Themenkreis Naturgefahren und klimatische Herausforderungen, einer Schlüsselfrage für das Leben, Wirtschaften und Arbeiten in den der drei Tiroler Landesteilen.

Zum ersten Mal wurden bei den diesjährigen Tiroltagen Unternehmer, Erfinder und Entwickler der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino eingeladen, ihre innovativen Produkte, Technologien und Dienstleistungen einzureichen (Projektideen alleine genügten nicht). Eine hochrangige Jury unter der Leitung von Karlheinz Töchterle, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol 4.0 GmbH (vormals österreichischer Bundesminister für Wissenschaft und Forschung und Rektor der Universität Innsbruck), wählte die besten Projekte aus. Die Innovatoren wurden schließlich nach Alpbach eingeladen, ihre Arbeiten vorzustellen und sich mit renommierten WissenschaftlerInnen und politischen Verantwortungsträgern direkt auszutauschen.

Preise:

  • 1. Platz: 2.000 Euro
  • 2. Platz: 1.000 Euro
  • 3. Platz: 500 Euro

    1.-6. Platz: je ein Gutschein für die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2019

Einreichungen waren zu folgendem Thema möglich:

  • Kategorie 1: Naturgefahren und Biodiversität
  • Kategorie 2: Naturgefahren, Governance und Kommunikation
  • Kategorie 3: Naturgefahren und Schutzmaßnahmen/-bauten

Zielgruppe:

Unternehmer und Mitarbeiter (z.B. Erfinder, Entwickler, Projektleiter) bis zum vollendeten 35. Lebensjahr (Stichtag: 18.08.1983), die zum einschlägigen Thema „Themenkreis
Naturgefahren und klimatische Herausforderungen“ an innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen arbeiten und entweder

  • in einem Unternehmen oder an einer Universität, Hochschule und Forschungseinrichtung in der Europaregion oder
  • aus der Europaregion stammend in einem Unternehmen oder an einer Universität, Hochschule und Forschungseinrichtung weltweit tätig sind.

Ablauf:

  • Phase 1:
    Einreichung einer deutsch-, englisch- oder italienischsprachigen Kurzfassung (maximal 4 Seiten DIN-A4 einschließlich Darstellungen und Fotos) bis zum 23. Juli 2018.
    Der wissenschaftliche Beirat (Jury) setzt sich aus sechs Fachexperten zusammen und lädt je Kategorie 2 EinreicherInnen zur Phase 2 ein.
    Da mit Stand 24.7.2018 noch ein Platz für das Finale verfügbar ist, sind noch bis 30. Juli 2018 Einreichungen möglich. Bei fachlicher Eignung erfolgt die Zuteilung nach Zeitpunkt der Einreichung.
  • Phase 2:
    Vorstellung und Verteidigung des Projektes beim JungInnovatorInnenarbeitskreis der Tiroltage im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach am Samstag, 18. August 2018, 09.00–13.00 (in deutscher oder italienischer Sprache; Simultanübersetzung vorhanden).
    Den FinalistInnen wird die Anreise nach Alpbach sowie 1 Nacht Aufenthalt in Alpbach erstattet.

    Die Bewertung der Arbeiten in Phase 2 erfolgt durch den wissenschaftlichen Beirat unter Berücksichtigung der Kurzfassung (50%) sowie des Vortrags und der Diskussion beim JungInnovatorInnenarbeitskreis (50%).
  • Prämierung: Auszeichnung des Siegers / der Siegerin im Zuge der Plenarveranstaltung am Tiroltag, 19. August 2018, 12:30 – 16:30 Uhr.

Einreichung: research@europaregion.info

Download:

 

Kontakt für Rückfragen:
Mag. Matthias Fink
EVTZ "Europaregion Tirol-Südtrol-Trentino"
Tel.: +39 0471 402026
Tel. (aus Österreich): +43 512 508 2350
E-Mail: matthias.fink@europaregion.info
Web: www.europaregion.info/younginnovator


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