Euregio Hinweisschilder

Am Grenzübergang zur Schweiz in Taufers im Münstertal haben die Landtagsvertreter Vallazza (Südtirol), Mattle (Tirol) und Kaswalder (Trentino) sowie die Bürgermeisterin von Taufers Rosalinde Gunsch Koch und der Gemeindepräsident von Val Müstair Rico Lamprecht am 15. Oktober 2019 das erste Euregio-Willkommens-Schild enthüllt.

Die Europaregion bekommt immer mehr Kontur. An den wichtigsten Grenzübergängen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino weisen künftig eigene Schilder auf das gemeinsame euroregionale Territorium hin.

 

Insgesamt werden in Südtirol sieben solche Schilder angebracht: in den Örtlichkeiten Kreuzbergpass, Misurina, Im Gemärk, Valparolapass, Campolongopass, Stilfserjoch und Taufers im Münstertal.

Der Vizepräsident des Südtiroler Landtages Manfred Vallazza erklärte den Sinn dieser Schilder: "Sie sollen ein Zeichen des Willkommens in der Europaregion und der Kooperation der drei Länder sein." Dass in der Euregio das friedliche Zusammenleben der Sprachgruppen ein Anliegen sei, werde an den Grenzen in den ladinischen Gebieten durch dreisprachige Aufschriften auf Deutsch, Italienisch und Ladinisch unterstrichen, sagte Vallazza.

Mit den Hinweisschildern der Euregio an den Außengrenzen will die Euregio laut Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher keine neuen Grenzen setzen, sondern den Reisenden und den Menschen ins Bewusstsein rufen, dass die drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino in einem europäischen Geiste eng zusammenarbeiten und diese Europaregion mit Leben erfüllen.

Der Europäische Bund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) Europaregion Südtirol-Tirol-Trentino hatte bei seiner Vorstandssitzung im Mai 2019 beschlossen, an den Außengrenzen der Europaregion Hinweisschilder aufzustellen, um der Europaregion mehr Sichtbarkeit zu geben. Insgesamt werden es übrigens 67 Schilder sein: 41 in Tirol, die genannten sieben in Südtirol und 19 im Trentino. Sie werden nun sukzessive auch an allen Grenzübergängen zu den italienischen Nachbarregionen Lombardei und Veneto, sowie an den Grenzen zu Deutschland und zu den österreichischen Bundesländern Salzburg, Vorarlberg und Kärnten aufgestellt.


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