Euregio-Arbeitsplatzqualität EWCS

Die Qualität des Arbeitsplatzes ist aus wirtschaftspolitischer Sicht von zentraler Bedeutung genauso wie für die Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Euregio führt deshalb erstmals eine Erhebung zur Arbeitsplatzqualität EWCS in den drei Ländern der Europaregion mit demselben Standardsample wie für Mitgliedstaaten - 1.500 Interviews pro Land - durch.

Erste grenzübergreifende Studie zur Arbeitsplatzqualität in der EU

Die Euregio-Studie soll in Anlehnung an den EU-Standard EWCS alle 5 Jahre erfolgen und wird die erste grenzübergreifende Initiative in diesem Bereich (in ganz Europa) sein. Betreffend den Inhalt ermöglicht diese standardisierte Methode den Vergleich in der Euregio (zwischen den Ländern) zum einen sowie auch außerhalb der Euregio zum anderen. Durch den interregionalen Vergleich können zahlreiche Rückschlüsse auf standortrelevante Faktoren gezogen werden, die sich auf die Arbeitsplatzqualität auswirken.

3 wichtige Partner in der Erhebung vor Ort

Die Umsetzung soll im Rahmen eines gemeinsamen Projekts des EVTZ Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino mit den drei Partnern Arbeiterkammer Tirol (AK), Arbeitsforschungsinstitut Südtirol (AFI) und Arbeitsagentur Trentino erfolgen.

Folgende Punkte sind in der Studie zur Arbeitsplatzqualität von zentraler Bedeutung:

1) Die Erhebung soll Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Freiberufler umfassen und in den Auswertungen Rückschlüsse auf besonders relevante Branchen zulassen (z.B. Hotel- und Gastgewerbe, produzierende Industrie, Handwerk, Bau und Baunebengewerbe, öffentlicher Dienst)

2) Die Ergebnisse der Erhebung, die von der AK, dem Arbeitsforschungsinstitut Südtirol und der Arbeitsagentur des Trentino ausgewertet werden, sollen im Fünfjahreszeitraum 2020-2024 jeweils eine/n spannende/n Aspekt bzw. Branche herausgreifen, im Rahmen einer jährlichen Veranstaltung in einem abgestimmten, gemeinsamen Euregio-Design vorgestellt und mit den Verwaltungen, Sozialpartnern, Unternehmen und Wissenschaftlern diskutiert werden

3) Veranstaltungen in den Folgejahren werden gemeinsam organisiert und jeweils vom Gastgeber und vom EVTZ gemeinsam finanziert

4) Parallel zur Entwicklung des Projekts erarbeitet das Euregio-Büro mit den Fachabteilungen der drei Länder und den Sozialpartnern eine Strategie, wie die Europaregion sich gemeinsam den Herausforderungen der Veränderung des Arbeitsmarkts, insbesondere hinsichtlich neuer Berufe, veränderter Berufsbilder und Digitalisierung, stellen kann.

Für Rückfragen dein Ansprechpartner im Euregio-Team:

Matthias Fink

E-Mail: matthias.fink@euregio.info

Tel.: +43 512 508 2350

Mobil: +43 676 88508 2350

 

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