Energie, Umwelt und Natur

Zu den Prioritäten der Europaregion zählt die Erhaltung des sensiblen Gleichgewichts zwischen Natur und Umwelt, deshalb  sollen die in Zusammenhang mit der Erschließung von Energiequellen auftretenden Fragen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung bewältigt werden. Die einmalige Natur- und Kulturlandschaft sowie die intakte Umwelt sind zweifellos das größte Kapital der Europaregion: Das gilt für alle drei Länder in gleichem Maße. Außerdem hat die Europaregion beste Voraussetzungen für den Umstieg auf erneuerbare Energien, zumal sie nicht nur gesegnet ist mit den notwendigen Ressourcen, sondern auch auf der Unternehmerseite und im betreffenden Forschungs- und Entwicklungsbereich für die Energiewende gerüstet ist.

Euregio Lawinenlagebericht ALBINA

Die Vision eines gemeinsamen, mehrsprachigen und grenzüberschreitenden täglichen Service für die Bevölkerung war der Ausgangspunkt für das Projekt ALBINA. Das Hauptziel des Projekts ist ein gemeinsamer, multilingualer Lawinenlagebericht, der die Öffentlichkeit täglich über die Lawinensituation in der gesamten Europaregion informiert.

Gemeinsame Euregio Baukultur und Landschaft

Die Landesräte Richard Theiner (Südtirol), Johannes Tratter (Tirol) und Carlo Daldoss (Trentino) haben am 25. November 2016 in Bozen im Rahmen der Fachtagung zum 10-jährigen Bestehen des Fachbeirates eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die künftige Zusammenarbeit der Euregio-Verwaltungseinheiten und der Fachbeiräte im Bereich Baukultur und Landschaft geregelt wird - mit dem Ziel die Qualität dieser sensiblen Bereiche entscheidend zu verbessern.

Romedius-Pilgerweg

Der Romedius-Pilgerweg verbindet die Orte Thaur bei Innsbruck und San Romedio im Trentiner Nonstal. Der erste Weitwanderweg, der im Geiste der Europaregion eingerichtet wurde, verbindet in 12 Etappen und 9.600 Höhenmetern die drei Länder Tirol, Südtirol und Trentino.

Grüner Brenner Korridor

Der Brenner Korridor birgt alle Voraussetzungen, nicht nur eine moderne und zukunftsfähige Transitstrecke zu werden, sondern er wird den Bürgerinnen und Bürgern der Europaregion neuen Lebens- und Erholungsraum und eine in jeder Hinsicht bessere Lebensqualität bringen. Der Grüne Brenner Korridor ist eingebettet in nachhaltige Umweltmaßnahmen und ist zudem aus energiepolitischer Sicht als hochinteressantes Projekt einzustufen.

SINFONIA - Smart Cities

Die beiden Landeshauptstädte Bozen und Innsbruck werden zu europaweiten Pionierregionen für „Smart Cities & Communities“: bis 2018 werden technische Innovationen und Maßnahmenpakete in Teilen der beiden Städte den Energiebedarf um 40 bis 50 Prozent senken, den Anteil der erneuerbaren Energie am Gesamtbedarf um 20 Prozent steigern, den CO2-Ausstoß reduzieren und die Lebensqualität steigern. Diese Ziele und Maßnahmen stecken hinter dem Projektnamen Sinfonia.

Solar Tirol

Die Schwerpunkte und Ziele von Solar Tirol, eines Projektes im Rahmen des INTERREG-Programmes Italien/Österreich sind vielfältig: Kern des Projektes ist jedoch der Aufbau einer georeferenzierten Datenbank bezüglich des gesamten Solarpotenzials der Europaregion, welche frei zugänglich ist. Konkret soll die Datenbank sowohl öffentlichen Institutionen als auch privaten Nutzern des Landes Tirol und der Autonomen Provinz Bozen auf einfache und rasche Art und Weise ermöglichen, das Solarpotenzial von Gebäuden in einem bestimmten Ort zu errechnen und in der Folge die optimal geeignete Technologie für die Ausnutzung derselben anzuwenden.

Pro-Green

Mit dem  INTERREG-Projekt PRO-GREEN, das ebenfalls aus europäischen Fördertöpfen finanziert wird, soll zwischen dem Bundesland Tirol und der Autonomen Provinz Bozen ein grenzüberschreitendes Netzwerk über nachhaltiges Bauen (Stichwort KlimaHaus) und Erneuerbare Energien aufgebaut werden. >>http://www.progreenet.eu

Euregio-Seminar im Rahmen der Tage der Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Tage der Nachhaltigkeit "think more about" fand 2014 erstmals ein Euregio-Seminar zum Thema "Kultur der Nachhaltigkeit in der Europaregion: enkeltaugliche Maßnahmen statt, das der EVTZ "Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino" in Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut Südtirol-Alto Adige veranstaltete.

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