Irmengard Schöpf in Brüssel
11.06.2008
Die Zammer Malerin Irmengard Schöpf eröffnete im Haus der Gemeinsamen Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino in Brüssel die Ausstellung: "siku nyungi: Afrika".
Die Ölbilder der Künstlerin kreisen um poetische und religiöse Fragestellungen, ohne gesellschaftliche Themen außer Acht zu lassen. Wichtige Einflüsse erhielt ihre Kunst durch die Erfahrungen, die sie an der Seite ihres Mannes, Dr. Karl Schöpf, in Tansania sammelte, wo sie 17 Jahre lang arbeitete und lebte. Zu der Vernissage kam unter anderem der österreichische Botschafter bei der Europäischen Union Dr. Schweisgut, der die Künstlerin mit einer sehr persönlich gehaltenen Eröfnungsrede begrüßte. Er resümierte: "Die Werke der Künstlerin sind an Intensität einmalig und reißen den Betrachter mit." Die Tiroler Kunsthistorikerin Herta Pümpel führte in einem Vortrag in das Schaffen der Künstlerin ein: "Die Auseinandersetzung mit brisanten Themen und ebenso die philosophischen und geistigen Entwicklungen finden in die Kunst von Irmengard Schöpf Eingang. In ihren Werken spiegelt sich die tiefempfundene Religiosität und die Liebe zu Afrika wider." Auch in der Begrüßungsrede von Tirol-Büro Leiter Dr. Bidner wies dieser daraufhin, dass Irmengard Schöpf die eigentliche Malerei sehr häufig mit anderen Wissensgebieten verknüpfe und dadurch eine profunde Ganzheitlichkeit in ihrer Kunst erreiche.







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